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    <title>Tilman Rau schreibt</title>
    <link>https://www.tilmanrau.de</link>
    <description>Das Schreiben ist das Allerwichtigste. Hier schreibe ich darüber. Über mein eigenes Schreiben, aber auch über das Schreiben im Allgemeinen. Und da mit dem Schreiben viel zusammenhängt, landet auch Anderes hier: Buchkritik, Gedanken zur Literatur, Workshopberichte und Dies und Das.</description>
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    <item>
      <title>Quentin Tarantino: Es war einmal in Hollywood - Buchkritik</title>
      <link>https://www.tilmanrau.de/quentin-tarantino-es-war-einmal-in-hollywood-buchkritik</link>
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      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  
         Mehr als
         &#xD;
  &lt;i&gt;&#xD;
    
          das Buch zum Film
         &#xD;
  &lt;/i&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/0ee0feee450d433b8cc7458f21a0983e/dms3rep/multi/TRTarantino01.jpg"/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Manchmal geschehen merkwürdige Dinge auf dem Buchmarkt. Man denke nur an die unsägliche Reihe „Das magische Auge“, an der man zu einer gewissen Zeit schlicht nicht vorbeikam. Das waren diese Bilder, die lediglich aus bunten und völlig sinnlosen Strukturen bestanden. Wenn man sie aber lange genug anstarrte, verwandelten sie sich in räumliche Darstellungen von Schiffen, Pokalen, Planeten und Nilpferden. Diese
         &#xD;
  &lt;i&gt;&#xD;
    
          Drei Deh
         &#xD;
  &lt;/i&gt;&#xD;
  
         -Objekte waren zwar genauso sinnlos wie die Muster, in denen sie sich versteckten, aber immerhin konnte man „Ich seh’s“ schreien, wenn man sie vor Augen hatte.
          &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Mindestens genauso verrückt und sinnlos war eine Büchermode, die Anfang bis Mitte der 80er Jahre ihren Höheunkt erreichte:
         &#xD;
  &lt;i&gt;&#xD;
    
          Das Buch zum Film
         &#xD;
  &lt;/i&gt;&#xD;
  
         . Wohlgemerkt
         &#xD;
  &lt;i&gt;&#xD;
    
          ZUM Film
         &#xD;
  &lt;/i&gt;&#xD;
  
         . Also nicht eine Romanvorlage wie
         &#xD;
  &lt;i&gt;&#xD;
    
          Buddenbrooks
         &#xD;
  &lt;/i&gt;&#xD;
  
         oder
         &#xD;
  &lt;i&gt;&#xD;
    
          Alice im Wunderland
         &#xD;
  &lt;/i&gt;&#xD;
  
         . Sondern ein Buch, das die Handlung des Filmes noch einmal nacherzählt. Ein ganzes Heer von erfolglosen Autoren muss damals damit beschäftigt gewesen sein, 90-Minuten-Filme in zweihundertseitige Pseudo-Romane zu verwandeln. Wenn es eine Sache gibt, die für einen Autor noch unbefriedigender sein muss als ein Roman, den niemand liest, dann ist es sicherlich ein Roman, dessen Geschichte alle Leser schon kennen. Denn ein Buch zum Film liest man, wenn man den Film gesehen und gemocht hat, nicht statt sich den Film anzusehen.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Ich bin mit diesen Büchern aufgewachsen, hatte
         &#xD;
  &lt;i&gt;&#xD;
    
          E.T. der Ausserirdische und seine Abenteur auf der Erde
         &#xD;
  &lt;/i&gt;&#xD;
  
         von William Kotzwinkle ebenso im Regal stehen wie
         &#xD;
  &lt;i&gt;&#xD;
    
          Der City Hai
         &#xD;
  &lt;/i&gt;&#xD;
  
         von Walter Wager. Noch heute überkommt mich ein Gefühl irgendwo zwischen Scham und wohligem Kribbeln, wenn ich an diese Filmroman-Bändchen denke, die gerne bei
         &#xD;
  &lt;i&gt;&#xD;
    
          Heyne
         &#xD;
  &lt;/i&gt;&#xD;
  
         oder
         &#xD;
  &lt;i&gt;&#xD;
    
          Bastei Lübbe
         &#xD;
  &lt;/i&gt;&#xD;
  
         erschienen und als kleinen Bonus neben dem reinen Text auch einige Seiten mit Fotos aus dem Film enthielten.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Es ist nicht so, dass ich sofort an diese dünnen Taschenbücher dachte, als ich in einem Buchladen zum ersten Mal eine Ausgabe von
         &#xD;
  &lt;i&gt;&#xD;
    
          Es war einmal in Hollywood
         &#xD;
  &lt;/i&gt;&#xD;
  
         von Quentin Tarantino liegen sah. Dazu gab es zu viele Unterscheidungsmerkmale:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         - Der Name des Autors ist identisch mit dem Namen des Regisseurs.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         - Es handelt(e) sich um ein gebundenes Buch.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Und am wichtigsten:
          &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         - Es kostete 25 Euro, was in der Sprache der 80er Jahre so viel heißt wie: 50 Mark!
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Bei einem so teuren und überdies schön gestalteten Buch sollte man doch davon ausgehen, mehr Inhalt vorzufinden als nur eine bloße Nacherzählung eines Filmes, und mag es auch ein so guter sein wie der (zumindest im Original) namensgleiche Tarantino-Streifen aus dem Jahr 2019, der bei zehn Nominierungen auch mehr als die letztlich zwei ergatterten Oscars verdient gehabt hätte.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Aber! Und jetzt kommt das Aber! Auf dem Rücken des Romans sind neben der üblichen albernen Marketing-Lobhudelei („Der erste Roman von einem der begnadetsten Geschichtenerzähler unserer Zeit“) auch ein paar Namen zu lesen: Rick Dalton. Cliff Booth. Sharon Tate. Charles Manson.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Und das sind dann eben doch wieder einige der Haupt-Charaktere des Films.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Also doch nur ein Papierabklatsch der von der Leinwand bekannten Geschichte?
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Ich kann’s kurz machen: Nein. Dieses Buch ist mehr. Und anders. Anders gut. Anders sehr gut.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Die grundlegende Geschichte ist ähnlich: Wir befinden uns im Hollywood der späten 60er Jahre. Rick Dalton, ein Schauspieler, der seine besten Jahre hinter sich hat, ist auf der Suche nach neuen Engagements und muss sich damit begnügen, den Schurken zu geben, an dem sich – erfolgreichere – Helden abarbeiten können. Rick wird herumkutschiert von seinem Stunt-Double Cliff Booth, einem ehemaligen Kriegshelden, der immer noch gut mit Fäusten und Waffen umgehen kann und einen Schlag bei den Frauen hat, den er auch weidlich ausnutzt. In diesem Hollywood, im weiteren und näheren Umkreis dieser beiden Herren, schwirren noch eine ganze Menge weiterer Gestalten herum: Roman Polanski, Sharon Tate, Candice Bergen, Charles Manson, George Spahn sowie das Hippie-Mädchen Pussycat. Und viele mehr. In diesem Universum von Charakteren dreht immer irgendjemand einen Film mit irgendjemandem, hat schon mal einen Film mit irgendjemandem gedreht oder wird dies noch tun. Jemand hat Sex mit jemandem, hatte mal Sex oder wird mal Sex haben. Irgendjemand will immer berühmt werden oder wollte es mal, jemand braucht Geld oder hat viel davon. Jemand trinkt einen über den Durst und jemand prügelt sich.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         In diesem Universum lässt Tarantino seine Protagonisten herumspazieren und plaudert, wenn er nicht gerade an so etwas wie einer Handlung strickt, über dieses unüberschaubare Netz aus Querverbindungen. Der Roman besteht in Teilen aus seitenlangen Beschreibungen und Aufzählungen, wer mit wem wann welchen Film gedreht hat. Das kommt einem manchmal so vor wie diejenigen Teile der Bibel, in denen es um die Genealogie des Volkes Israel und seiner Geschlechter und Könige geht. In dem Moment, in dem man’s liest, ist es auch schon wieder aus dem Gehirn verschwunden.
          &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Quentin Tarantino ist sich dessen natürlich bewusst und hat lesbaren Spaß daran, seine Leser mit vielen unbrauchbaren Infos zuzuballern. Der Spaß beruht aber auf Gegenseitigkeit, weil dieses Kuddelmuddel aus Verflechtungen einfach so frech, flapsig und flegelhaft erzählt wird. Außerdem schimmert auch immer noch so etwas wie eine Story durch, die zwar niemals konsequent zu Ende erzählt wird, die aber trotzdem niemals in der Spannung nachlässt.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Es sei an dieser Stelle verraten, dass Tarantino seinen ersten Roman nicht in dem blutrünstigen Massaker enden lässt, in das seine Filme meistens nach der Hälfte bis zwei Dritteln münden.
          &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Hier muss sich niemand vor Blut fürchten, höchstens Bruce Lee. Er hat ja auch im Film einen kleinen – wenig schmeichelhaften – Auftritt. Wie so einiges aus dem Film wird auch hier die Background-Story, die sich vielleicht besser mit Worten als mit Bildern erklären lässt, ein wenig breiter ausgetreten. Bevor Stuntman Cliff Booth seine Faust in Bruce Lees Gesicht versenkt, darf er Lee, den er im Übrigen eher als
         &#xD;
  &lt;i&gt;&#xD;
    
          Tänzer
         &#xD;
  &lt;/i&gt;&#xD;
  
         denn als
         &#xD;
  &lt;i&gt;&#xD;
    
          Kämpfer
         &#xD;
  &lt;/i&gt;&#xD;
  
         sieht, eine kleine Verballektion erteilen, indem er ihm erklärt, was er von seiner Schlagkraft hält: „Backe, backe Kuchen im Schnelldurchlauf ist immer noch Backe, backe Kuchen.“
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Bei der Lektüre dieses Romans darf herzhaft gelacht werden. Wer auf coole Typen mit losem Mundwerk, zünftige Sprüche und politisch unkorrekte Zoten steht, wird ordentlich was zu kichern haben.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Wie gesagt, diese Hollywood-Geschichte, die das Märchenhafte bereits im Namen trägt, endet nicht mit einem Gemetzel. Dafür mit einem ebenso unspektakulären wie locker hingepfiffenen Satz, der sich wie eine Verbeugung vor dem Schlusssatz von der Hörspielversion von Erich Kästners
         &#xD;
  &lt;i&gt;&#xD;
    
          Der 35. Mai
         &#xD;
  &lt;/i&gt;&#xD;
  
         liest und der, so viel sei hier versprochen, keine Spoiler-Sprengkraft besitzt: „Und am nächsten Tag auf dem Studiogelände der Twentieth Century Fox, am Set von Lancer, hauten die beiden Schauspieler alle aus den Socken.“
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Wed, 27 Jul 2022 07:35:45 GMT</pubDate>
      <author>183:768415204 (Tilman Rau)</author>
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    </item>
    <item>
      <title>Grenzenlos 2022 - Stuttgarter Werkstatt ist gestartet</title>
      <link>https://www.tilmanrau.de/grenzenlos-2022-stuttgarter-werkstatt-ist-gestartet</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  
         Zum Auftakt im Literaturhaus gab es Experimente in Text und Bild
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/0ee0feee450d433b8cc7458f21a0983e/dms3rep/multi/New.webp"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Auch in diesem Jahr gibt es eine deutsch-tschechische Werkstatt für Reportage und Fotografie. Oder besser gesagt: Zunächst einmal gibt es
          &#xD;
    &lt;i&gt;&#xD;
      
           zwei
          &#xD;
    &lt;/i&gt;&#xD;
    
          Werkstätten - eine in Stuttgart, eine in Brünn. Im Sommer dann sollen sich die Schülerinnen und Schüler in Tschechien begegnen.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/0ee0feee450d433b8cc7458f21a0983e/dms3rep/multi/TRFEGGL01.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Yves Noir und ich leiten die Werkstatt gemeinsam. Während Yves den Jugendlichen das gestaltende Fotografieren von journalistischen Inhalten nahebringt, bin ich für das Texthandwerk zuständig. An den ersten beiden Workshoptagen ging es aber erst einmal spielerisch und experimentell zu, um die fünfzehn Schülerinnen und Schüler ins Schreiben bzw. ins Fotografieren zu bringen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/0ee0feee450d433b8cc7458f21a0983e/dms3rep/multi/TRFEGGL04.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wir haben aber auch schon mit der inhaltlichen Arbeit begonnen. Unser Schwerpunkt diesmal: Urbanes Leben. Genauer: Wie begegnet die Stadt Jugendlichen? Wo sind die Plätze, an denen sie sich gerne aufhalten? Und werden Jugendliche - abgesehen vom gerne beschworenen Skaterpark - bei der Stadtplanung überhaupt mitgedacht? In welcher Art von Stadt wollen 16-Jährige von heute in der Zukunft leben? Welche Rolle werden darin Mobilität, Leben und Arbeiten, Kultur, politische Mitbestimmung und andere Themen spielen?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ja, das alles hört sich spannend an. Und wir freuen uns schon auf die Texte und Bilder, die im Zuge der Recherchen entstehen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/0ee0feee450d433b8cc7458f21a0983e/dms3rep/multi/TRFEGGL03.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Fri, 18 Mar 2022 18:01:19 GMT</pubDate>
      <author>183:768415204 (Tilman Rau)</author>
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      </media:content>
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      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Licorice Pizza - Filmkritik</title>
      <link>https://www.tilmanrau.de/licorice-pizza-filmkritik</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  
         Liebesgeschichte aus Zeiten des perfekten Nicht-Perfekten
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a href="/"&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/0ee0feee450d433b8cc7458f21a0983e/dms3rep/multi/new11.webp" alt="Still Licorice 1"/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Es ist Fototag in der Highschool. An diesem Tag werden Portraitbilder von allen Schülern geschossen – die kommen dann ins Jahrbuch. Ist ja klar, dass ein solcher Tag einen gewissen logistischen Aufwand bedeutet. Um sicherzustellen, dass auch wirklich niemand vergisst, sich rechtzeitig – und vor allem ordentlich gekämmt – in der Turnhalle einzufinden, hat der Fotograf ein paar Assistentinnen mitgebracht. Eine dieser Assistentinnen ist die 25-jährige Alana Kane (Alana Haim). Alana hat ihren Platz im Leben und ihren Weg noch nicht gefunden und sieht den Job als Wartebank, bis ihr eines Tages eine bessere Idee kommt.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         In diesem Moment läuft ihr Gary Valentine (Cooper Hoffman) über den Weg. Er ist alles, was Alana nicht ist: Erfolgreich, extrovertiert, zielstrebig. In seinem jungen Alter kann er bereits auf so etwas wie eine berufliche Laufbahn zurückblicken.  Außerdem weiß er, was er will. Jedenfalls für den jeweiligen Moment.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Und: Gary ist 15 und einer der Highschool-Schüler, die aufs Foto sollen.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;i&gt;&#xD;
    
          Licorice Pizza
         &#xD;
  &lt;/i&gt;&#xD;
  
         läuft noch keine 5 Minuten, da hat sich Gary in Alana verliebt, sie im Vorübergehen am Arm gepackt und zum Abendessen eingeladen.  „Aber erst, wenn ich meinen kleinen Bruder ins Bett gebracht habe. Er ist 8. Fast 9.“
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         An dieser Stelle müsste der Film eigentlich vorbei sein. Denn welche Geschichte sollte er fürderhin erzählen? Die eines liebestollen Teenagers, der jede Nacht scharrend und sabbernd vor dem Haus einer jungen Frau erscheint und ihr im Laufe von 130 Minuten das Holz der Haustür zerkratzt? Oder alternativ eine seicht-lüsterne Lolito-Schmonzette, die sich darin badet, ein Tabu zu brechen?
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Paul Thomas Anderson, der sowohl Regie geführt als auch das Drehbuch geschrieben hat, entscheidet sich weder für das eine noch für das andere. Stattdessen lässt er eine Liebesgeschichte auf seine Zuschauer los, die im Kino der letzten Jahre ihresgleichen sucht. Eine Liebesgeschichte voller Unmöglichkeit und voller Unausweichlichkeit, voller Verlangen und voller Zurückweisung, voller Begierde und voller Keuschheit, voller Freude und voller Schmerz – und das alles vor dem Hintergrund der Siebzigerjahre. Und es sind Siebzigerjahre, in die man sich gerne hineinwünscht, weil sie von coolen Klamotten, cooler Musik und – vor allem! – unbegrenzten Möglichkeiten geprägt sind.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Gary ist einer, der diese Möglichkeiten am Schopfe packt. In einem Laden entdeckt er den letzten Schrei auf dem Einrichtungsmarkt, ein sogenanntes
         &#xD;
  &lt;i&gt;&#xD;
    
          Wasserbett
         &#xD;
  &lt;/i&gt;&#xD;
  
         . Kurz später hat er ein gut laufendes Wasserbetten-Business am Start. Als die Ölkrise die Produktion von Wasserbetten verteuert, steigt er aus und stampft über Nacht eine Spielhalle aus dem Boden, weil just in diesem Augenblick die Flipper-Automaten legalisiert werden. Und zwischendurch rennt er zu Castings, um den Anschluss an die Schauspielerei nicht zu verlieren. Ein Mann (Junge!) der Tat eben.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Alana zieht er dabei immer schön mit. Mangels Alternativen lässt sie das auch gerne mit sich geschehen. Sogar die Schauspielerei will sie ausprobieren.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Es ist eine geradezu unermessliche Freude, Gary und Alana bei allem zuzusehen, was sie eben so tun. Ob sie sich nun annähern oder miteinander streiten, ob sie herumalbern oder arbeiten. Alles ist irgendwie toll und alles ist irgendwie frisch. Auch weil es sich so fundamental von der Welt der Erwachsenen abhebt. Weder der Teenager noch die Mittzwanzigerin gehören zu dieser Erwachsenenwelt, auch wenn sie beide auf ihre jeweils eigene Weise immer wieder darin eintauchen. Dabei begegnen sie dann Typen wie dem Schauspieler Jack Holden (Sean Penn) und seinem Kumpel Rex Blau (Tom Waits), die beide krampfhaft versuchen zu beweisen, dass sie ihre besten Jahre nicht weit hinter sich gelassen haben. Oder Jon Peters (Bradley Cooper), dem Freund von Barbra Streisand, der nicht nur ziemlich cholerisch ist, sondern seine Finger partout nicht von allen weiblichen Wesen in seiner Nähe lassen kann.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Es ist Paul Thomas Anderson hoch anzurechnen, dass er die großen Stars in
         &#xD;
  &lt;i&gt;&#xD;
    
          Licorice Pizza
         &#xD;
  &lt;/i&gt;&#xD;
  
         die Hampelmänner geben lässt, während die Bühne wahrer Schauspielkunst den Jungen gehört, allen voran natürlich Cooper Hoffman und Alana Haim. Und diese Jungen sind ja keine vollkommen Unbekannten. Alana Haim ist Teil der Band
         &#xD;
  &lt;i&gt;&#xD;
    
          Haim
         &#xD;
  &lt;/i&gt;&#xD;
  
         – zusammen mit ihren beiden Schwestern Danielle und Este (die auch im Film ihre Schwestern spielen dürfen, und weil man Familien nicht trennen soll, spielen die Eltern Haim gleich ebenfalls mit). Cooper Hoffman ist sozusagen qua Geburt berühmt, denn er ist der Sohn des 2013 verstorbenen Schauspielers Philipp Seymour Hoffman.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Die beiden machen ihre Sache mehr als gut und spielen gründlich und unmissverständlich jeden Zweifel weg, sie könnten nicht wegen ihres Talents und ihrer Authentizität vor der Kamera stehen, sondern aufgrund der Tatsache, dass sie eine bekannte Sängerin und ein berühmter Sohn sind. Außerdem tragen sie durch ihr perfektes Nicht-Perfektsein ganz grandios dazu bei, das Flair der 70er lebendig werden zu lassen, in denen eben auch nicht alles so glatt und perfekt war wie in Zeiten von Instagram und Photoshop. (Dieser Eindruck wird auch dadurch unterstützt, dass der Film analog gedreht wurde und so ein wenig körnig daherkommt.) Manchmal braucht es eben nur einen schiefen Frontzahn, um einen Menschen sich von der Masse abheben und so richtig schön sein zu lassen.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Ob ich verliebt in die beiden Hauptfiguren bin? Aber selbstverständlich! Und ich gehe mal davon aus, dass ich damit nicht alleine dastehe.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Ah, der Vollständigkeit halber, weil diese Frage natürlich unausweichlich ist: Was bedeutet dieser sonderbare Titel eigentlich?
         &#xD;
  &lt;i&gt;&#xD;
    
          Licorice Pizza
         &#xD;
  &lt;/i&gt;&#xD;
  
         –
         &#xD;
  &lt;i&gt;&#xD;
    
          Lakritzepizza
         &#xD;
  &lt;/i&gt;&#xD;
  
         . Nun, dieses Rätsel ist leicht aufzulösen. Dahinter verbirgt sich eine umgangssprachliche Bezeichnung für eine Langspielplatte. 70er eben!
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/0ee0feee450d433b8cc7458f21a0983e/dms3rep/multi/LicoricePizzaTR02.jpg" alt="Filmplakat Licorice Pizza"/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Sat, 05 Mar 2022 22:10:38 GMT</pubDate>
      <author>183:768415204 (Tilman Rau)</author>
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      </media:content>
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      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Stephen King: Billy Summers - Buchkritik</title>
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      <description />
      <content:encoded>&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/0ee0feee450d433b8cc7458f21a0983e/dms3rep/multi/billysummers2kleinKopie-83e94988.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;h3&gt;&#xD;
  
         Der Sog des Schreibens
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Billy Summers ist ein netter Typ. Einer, den man gerne als Nachbarn hat. Weil er seinen Rasen pflegt und auf diese Weise zum guten Erscheinungsbild der Wohngegend beiträgt. Weil er mit den Nachbarskindern Monopoly spielt. Weil er immer für einen spontanen Grillabend zu haben ist und herzhaft zugreift, wenn jemand selbstgebackene Kekse anbietet.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Billy Summers ist nebenbei ein Auftragskiller, und zwar ein ziemlich guter. Doch das braucht niemand zu wissen. Zumindest vorerst. Später ist es egal. Denn der bevorstehende Mord wird sein letzter sein. Mit den zwei Millionen Dollar, die er dabei verdient, kann er sich beruhigt zur Ruhe setzen. Eine neue Identität hat er schon vorbereitet. Billy Summers wird es dann nicht mehr geben.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Eigentlich kann nichts schiefgehen. Denn Billy Summers ist nicht nur nett und gut in seinem Job, sondern auch sehr gründlich und akribisch. Aber wie das so ist ‒ und weil ein Roman natürlich danach schreit ‒ geht trotzdem etwas schief. Nicht alles, aber genug, um die Geschichte in eine unerwartete Richtung zu drehen.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Mit großer Erzähl- und Detailfreude lässt Stephen King uns in der ersten Hälfte des Romans an Billy Summers’ Leben und der Planung seines letzten Mordes teilhaben. Das liest sich nicht nur sehr unterhaltsam, sondern auch intensiv. Das liegt zum Teil natürlich daran, dass die Planung eines Scharfschützen-Mordes eine interessante Sache ist. Mindestens genauso verantwortlich dafür ist aber die Tatsache, dass die Geschichte zum Gutteil vom Schreiben handelt.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Denn als Tarnung haben sich die Mittelsmänner, die Billy Summers den Auftrag verschafft haben, darauf geeinigt, Billy als Schriftsteller auszugeben. Was anfangs als reine Tarnung gedacht war, wird mehr und mehr zu Billys Leidenschaft. Er will schreiben. Allmählich wird dies sogar noch wichtiger als die zwei Millionen Dollar, die man ihm für den Auftragsmord versprochen hat.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Stephen King hat in einem Interview einmal gesagt, er kenne sich vor allem mit zwei Dingen aus: mit der Angst und mit dem Schreiben. Das mit der Angst hat er uns ja in unzähligen Romanen hinreichend vorgeführt, die ihn zum anerkannten „Meister des Horrors“ haben werden lassen. Oft genug hat er das Schreiben und die Angst dabei in Verbindung miteinander gebracht, man denke etwa an Shining oder Sie (das unter dem Originaltitel Misery verfilmt wurde). In Billy Summers wird man vergeblich nach den klassischen Horrorelementen suchen. Es gibt nichts Übersinnliches, keine Mörderclowns oder menschenfressende Nebelwolken. Wenn überhaupt, begegnet uns der Horror in seiner banalsten Form, in dem nämlich, was Menschen einander nunmal antun, im Krieg wie auch im normalen Leben. Ums Schreiben geht es dafür umso mehr. Mit lesbarer Freude und Genugtuung beschreibt Stephen King, wie seine Hauptfigur dem Sog dieser Tätigkeit immer weniger widerstehen kann (und will) und wie sich eine Niederschrift plötzlich in ein Buch, in einen Roman verwandelt.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Für Billy Summers – das dürfen wir, seine Leser, miterleben – ist das Schreiben eine Konfrontation mit der eigenen Vergangenheit. Die Ordnung der eigenen Geschichte. Die Rechtfertigung seines Handelns und Mordens. Und damit all das, was Schreiben eben so ist.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Dies mitzuverfolgen macht Spaß. Auch wenn der Roman in der zweiten Hälfte ein wenig an Spannung und Intensität verliert. Vielleicht hat es damit zu tun, dass Billy Summers‘ Welt aufgebrochen wird. Der professionelle Killer, der sein Leben mit einer durchstrukturierten Akribie geführt hat, die schon fast autistische Züge annimmt, bekommt plötzlich Besuch. Fortan ist er nicht mehr der konsequente Einzelgänger, sondern eine Hälfte eines Duos. Über die zweite Hälfte sei hier aus Gründen des Spannungserhalts nichts verraten – aber wie gesagt, mit Horror hat all dies nichts zu tun.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Ungeachtet des kleinen Spannungsabfalls in der zweiten Hälfte des Buchs habe ich jede Seite dieses Romans genossen. Weil er Spaß macht. Und er macht Spaß, weil Stephen King erzählen kann und so unübersehbar Freude an seinen eigenen Figuren, Themen und Geschichten hat. Und ich muss zugeben, dass es seit langer Zeit das erste Buch von Stephen King war, das ich überhaupt in die Hand genommen habe. Ich hatte mich davor schlicht überlesen an ihm, und damit stehe ich sicherlich nicht alleine da, angesichts seines mittlerweile komplett unüberschaubaren Œuvres.
          &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Umso schöner, als dieses Buch für mich persönlich einen Kreis schließt. Ich habe Stephen King mit Billy Summers nämlich wiederentdeckt, wie ich ihn mit Es entdeckt habe – anhand des Buchcovers. Damals, vor mehr als dreieinhalb Jahrzehnten, sah ich dieses monströs dicke und große Buch, das mir den Titel in Schwarz auf Knallrot entgegenschrie, im Schaufenster des Schreibwarenladens meines Heimatortes stehen. Ich musste das Buch einfach haben und lesen … und was folgte, war ein jahrelanger Ritt durch das gesamte Horrorspektrum, das Stephen King bis in die späten 80er, frühen 90er vor seiner Leserschaft ausbreitete.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Auch diesmal war es das Cover, das meinen Blick anzog – eine eigentlich dezente Farbexplosion, aus der sich ein Frauengesicht, eine Mörderhand und ein paar Gebäude hervorschälen. Das alles im Glanz von Fotopapier gefasst und mit einem leicht abgesetzten Schriftzug des Romantitels versehen. Mehr hat es nicht gebraucht, um mich zugreifen zu lassen. Stephen King? Uh, lange ist’s her – vielleicht sollte ich mal wieder einen Versuch wagen …
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Ich habe es nicht bereut. Und wer weiß, vielleicht schaue ich ja mal in einen der vielen Romane rein, die ich in den letzten mindestens zwanzig Jahren verpasst habe.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Sat, 19 Feb 2022 15:47:26 GMT</pubDate>
      <author>183:768415204 (Tilman Rau)</author>
      <guid>https://www.tilmanrau.de/stephen-king-billy-summers-buchkritik</guid>
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      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Schülerradiotag 2021 - Workshop Podcast</title>
      <link>https://www.tilmanrau.de/schuelerradiotag-2021-workshop-podcast</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Schüler*innen machen ihre Themen hörbar - mit Begeisterung und begeisternd
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/0ee0feee450d433b8cc7458f21a0983e/dms3rep/multi/TR_S-Radiotag_2021_01.jpg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Zum 16. Mal fand an der HdM Stuttgart der Schülerradiotag statt, veranstaltet und organisiert von der Landesvereinigung Kulturelle Jugendbildung (LKJ) Baden-Württemberg e.V.
           &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Ich habe nachgerechnet und bin zum Ergebnis gekommen, dass ich zum 14. Mal dabei bin.
           &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/0ee0feee450d433b8cc7458f21a0983e/dms3rep/multi/TR_S-Radiotag_2021_02.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Auch dieses Mal ging es in meinem Workshop um Podcasts. Und wie immer gab es zwar ein wenig Theorie, in der Hauptsache durften sich die Schülerinnen und Schüler selbst in diesem Medium ausprobieren.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/0ee0feee450d433b8cc7458f21a0983e/dms3rep/multi/TR_S-Radiotag_2021_03.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Zuerst suchten sie sich ein Thema und einen passenden Titel aus, dann produzierten sie ihre eigene Podcast-Verpackung (Jingle und Anmoderation) - und gleich ging es an die Produktion einer ersten Folge.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/0ee0feee450d433b8cc7458f21a0983e/dms3rep/multi/TR_S-Radiotag_2021_04.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Viel Programm für einen gut vierstündigen Workshop. Aber weil alle super mitgearbeitet haben und weil es nicht nicht um Perfektion, dafür aber um viel Experiment ging, konnten auch alle mit einem tollen Ergebnis nach Hause gehen: einem eigenen, fertig produzierten Podcast.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Sat, 25 Sep 2021 16:17:08 GMT</pubDate>
      <author>183:768415204 (Tilman Rau)</author>
      <guid>https://www.tilmanrau.de/schuelerradiotag-2021-workshop-podcast</guid>
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      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>"Journalistisches Schreiben im Deutschunterricht": Fortbildung für Lehrerinnen und Lehrer aus BaWü. Jetzt anmelden!</title>
      <link>https://www.tilmanrau.de/journalistisches-schreiben-im-deutschunterricht-fortbildung-fuer-lehrerinnen-und-lehrer-aus-bawue-jetzt-anmelden</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  
         Die Fortbildung "Literarisches Schreiben im Deutschunterricht" am Stuttgarter Literaturhaus startet im Oktober 2021
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/0ee0feee450d433b8cc7458f21a0983e/dms3rep/multi/tr_schreiben_01.jpg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Im Oktober 2021 startet die mittlerweile sechste Staffel unserer zweijährigen Fortbildung. In meiner Werkstatt „Journalistisches Schreiben“ sind noch Plätze frei.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Warum sind Plätze frei?
          &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Nun, manchmal spricht zwar vieles für eine bestimmte Sache. Manchmal gibt es aber auch ein paar berechtigte Einwände.
          &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Berechtigte Einwände sind auch dann berechtigt, wenn man sie entkräften kann.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Und nichts ist doch überzeugender, als ein entkräfteter berechtigter Einwand, oder?
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Gleich geht’s los.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Vorher aber noch der Link, wo man sich näher informieren und auch anmelden kann:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;a href="https://www.lpz-stuttgart.de/angebot/" target="_blank"&gt;&#xD;
    
          https://www.lpz-stuttgart.de/angebot/
         &#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Übrigens: Auch in den Werkstätten „Szenisches Schreiben“ sowie „Wort &amp;amp; Spiel“ sind noch Plätze frei!
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Wer noch weitere Fragen hat, darf sich natürlich jederzeit bei mir melden. Ich beantworte gerne alles. Und im Bedarfsfall biete ich auch eine Videoberatung an.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          So, und nun kommen die berechtigten Einwände:
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;b&gt;&#xD;
    
          1. Zwei Jahre sind eine lange Zeit Warum soll ich mir das antun, wo es doch auch 2-tägige Fortbildungen gibt?
         &#xD;
  &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Weil man in zwei Jahren viel tun und viel ausprobieren kann. Vor allem: man kann sich selbst weiterentwickeln.  Die Entwicklung von Fähigkeiten ist – wie man ja auch von der eigenen Arbeit in der Schule weiß – ein Prozess. Und es ist schön, wenn jemand diesen Prozess begleitet.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Das erste Jahr gehört ausschließlich dem eigenen Schreiben. Erst dann entscheidet jede*r für sich, wie er*sie all dies in den eigenen Unterricht integriert.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;b&gt;&#xD;
    
          2. Ich habe momentan andere Sorgen als mich fortzubilden.
         &#xD;
  &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Ganz gewiss. Aber gerade jetzt, da so vieles im Umbruch ist, kann es nicht schaden, sich mit Neuem auseinanderzusetzen. Vielleicht sogar mit Dingen, die ein paar Fragen beantworten und die Arbeit erleichtern, ob im digitalen oder im analogen Zusammenhang.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Überdies hat sich gezeigt, dass sowohl die Atmosphäre und Nähe in einer Fortbildungsgruppe als auch der Austausch in schwierigen Zeiten sehr bereichernd und beruhigend sein können.
          &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;b&gt;&#xD;
    
          3. Ich brauche das nicht. Ich mache bei einem „Zeitung in der Schule“-Projekt meiner Lokalzeitung mit.
         &#xD;
  &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         „Zeitung in der Schule“ ist eine schöne Sache. Dieses Programm legt den Schwerpunkt aber meist auf das Rezipieren und das Einordnen von Zeitungstexten.
          &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         In unserer Fortbildung geht es um mehr. Es geht um die Nutzung journalistischer Methoden und Formen, um eigene Themen zu transportieren, um die eigene Sprache und Persönlichkeit zu entwickeln und damit nicht nur Zeitungswissen, sondern journalistische und Medienkompetenz aufzubauen.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Wir beschäftigen uns außerdem nicht nur mit Zeitungsformen, und zwar ganz praktisch, sondern auch mit anderen Medienformen wie Fotografie und Podcast.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;b&gt;&#xD;
    
          4. Eine Fortbildung für Lehrkräfte ALLER weiterführender Schulen? Gymnasium und Förderschule in einem Raum? Kann so etwas funktionieren?
         &#xD;
  &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Das funktioniert sehr gut. Denn unser Gegenstand verändert sich nicht, nur weil wir es mit einer anderen Schulart zu tun haben. Unterschiedlich sind nur die Methoden, die schließlich angewendet werden, wenn es darum geht, das in der Fortbildung Gelernte im eigenen Schulalltag umzusetzen.
          &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Und da ist es mehr als nützlich, auf die Erfahrungen und auf die Ideen von Kolleg*innen zugreifen zu können, die an der gleichen Sache arbeiten.
          &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Übrigens wird es immer als sehr bereichernd empfunden, die eigenen Methoden und die Ergebnisse der Schüler*innen noch einmal vergleichen und damit vielleicht besser einschätzen zu können, wenn man sich in der Gruppe austauscht.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;b&gt;&#xD;
    
          5. Es könnte ja sein, dass die Fortbildung gar nicht so gut ist.
         &#xD;
  &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Das ist sie aber. Und zwar sehr gut. Sie ist darüber hinaus bereichernd und macht einen Heidenspaß. Zugegeben, ein bisschen Aufwand bedeutet das alles schon. Aber der lohnt sich. Versprochen!
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://cdn.website-editor.net/0ee0feee450d433b8cc7458f21a0983e/dms3rep/multi/tr_schreiben_01.jpg" length="142803" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Wed, 22 Sep 2021 10:41:45 GMT</pubDate>
      <author>183:768415204 (Tilman Rau)</author>
      <guid>https://www.tilmanrau.de/journalistisches-schreiben-im-deutschunterricht-fortbildung-fuer-lehrerinnen-und-lehrer-aus-bawue-jetzt-anmelden</guid>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Frederick-Workshop in Stockach</title>
      <link>https://www.tilmanrau.de/frederick-workshop-in-stockach</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  
         Schreibwerkstatt für Klasse 11 WG am Berufsschulzentrum Stockach
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/0ee0feee450d433b8cc7458f21a0983e/dms3rep/multi/2020-11-06_frederick_06.jpg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Diese Veranstaltung war bereits ein Erfolg, bevor sie begonnen hat. Und zwar schlicht deshalb, weil sie überhaupt stattfand.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das ist in diesen Zeiten keine Selbstverständlichkeit. Lange sah es so aus, als ob wir die Werkstatt auf unbestimmte Zeit verschieben oder gar ganz ausfallen lassen müssten.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Dann der Entschluss: Wir ziehen’s durch, mit eiserner Corona-Regel-Disziplin.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/0ee0feee450d433b8cc7458f21a0983e/dms3rep/multi/2020-11-06_frederick_01.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wir haben’s durchgezogen. Wir: 20 Schüler*innen der 11. Klasse des Wirtschaftsgymnasiums im Berufsschulzentrums (BSZ) in Stockach, die verantwortliche Lehrerin Andrea Gihr und ich.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Drei Stunden lang haben die Schüler*innen kleine Schreibübungen gemacht, haben sich eine meiner Kurzgeschichten angehört und mit mir über das Schreiben und über das Leben als Autor und Schreibwerkstatt-Dozent gesprochen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wir haben uns durch Gesichtsmasken hindurch verständigt und den stetigen Luftzug ignoriert, der dank geöffneten Fenstern und offener Tür nie abriss.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Es war schön. Es war inspirierend. Es hat Spaß gemacht. Und: Nach ihrem Ende war die Veranstaltung sogar ein noch größerer Erfolg als ohnehin schon zu Beginn.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/0ee0feee450d433b8cc7458f21a0983e/dms3rep/multi/2020-11-06_frederick_02.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Übrigens: Der Frederick Tag findet jedes Jahr landesweit statt und umfasst zahlreiche Lesungen und Schreibwerkstätten für Kinder und Jugendliche jeden Alters. Federführend organisiert wird das Ganze vom Friedrich-Bödecker-Kreis (FBK) Baden-Württemberg e.V.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Mein ganz herzlicher Dank geht an Ulrike Wörner vom FBK, an die Lehrerin Andrea Gihr und an die Schülerinnen und Schüler, die mal wieder der beste Grund dafür waren, warum ich meine Arbeit so sehr mag.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/0ee0feee450d433b8cc7458f21a0983e/dms3rep/multi/2020-11-06_frederick_07.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://cdn.website-editor.net/0ee0feee450d433b8cc7458f21a0983e/dms3rep/multi/2020-11-06_frederick_07.jpg" length="250701" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Sat, 07 Nov 2020 09:46:33 GMT</pubDate>
      <author>183:768415204 (Tilman Rau)</author>
      <guid>https://www.tilmanrau.de/frederick-workshop-in-stockach</guid>
      <g-custom:tags type="string" />
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/0ee0feee450d433b8cc7458f21a0983e/dms3rep/multi/2020-11-06_frederick_07.jpg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/0ee0feee450d433b8cc7458f21a0983e/dms3rep/multi/2020-11-06_frederick_07.jpg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Podcast - Workshop zum 15. Schülerradiotag an der HdM in Stuttgart</title>
      <link>https://www.tilmanrau.de/podcast-workshop-zum-15-schuelerradiotag-an-der-hdm-in-stuttgart</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  
         Themen und Technik für Podcast-Neulinge
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/0ee0feee450d433b8cc7458f21a0983e/dms3rep/multi/tr_srt_2020_01.jpg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Vor dem Kubus an der HdM Stuttgart: Hier geht's zu den Workshops. Herzlich willkommen!
          &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Zum 15. Mal findet dieses Jahr der Schülerradiotag statt. Ein Jubiläum also. Wie schade, dass alles eine Nummer kleiner ausfallen muss als in den vergangenen Jahren. Aber natürlich bin ich froh, dass die Veranstaltung der
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://www.lkjbw.de" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           Landesvereinigung Kulturelle Jugendbildung Baden-Württemberg e.V. (LKJ)
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            überhaupt analog über die Bühne gehen kann. Zu verdanken ist dies dem unermüdlichen und unerschrockenen Einsatz des Organisationsteams sowie einem überzeugenden Hygienekonzept.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/0ee0feee450d433b8cc7458f21a0983e/dms3rep/multi/tr_srt_2020_02.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben eine anspruchsvolle Aufgabe für den Tag: Suche dir ein Podcast-Thema, das genügend Stoff für mindestens zwei oder drei Folgen bietet. Erstelle das Script für die erste Sendung und produziere zumindest den Anfang davon. Arbeiten im Turbo also. Aber wir wollen schließlich alle etwas haben von diesem Tag und möglichst viele Eindrücke vermitteln und mit nach Hause nehmen....
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/0ee0feee450d433b8cc7458f21a0983e/dms3rep/multi/tr_srt_2020_03.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Bereits nach einer Stunde ist die Tafel voll. Genug Theorie! Ab jetzt wird nur noch praktisch gearbeitet.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://cdn.website-editor.net/0ee0feee450d433b8cc7458f21a0983e/dms3rep/multi/tr_srt_2020_01.jpg" length="205357" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Fri, 25 Sep 2020 11:52:28 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.tilmanrau.de/podcast-workshop-zum-15-schuelerradiotag-an-der-hdm-in-stuttgart</guid>
      <g-custom:tags type="string" />
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/0ee0feee450d433b8cc7458f21a0983e/dms3rep/multi/tr_srt_2020_01.jpg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/0ee0feee450d433b8cc7458f21a0983e/dms3rep/multi/tr_srt_2020_01.jpg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Große Kuchen statt kleiner Brötchen</title>
      <link>https://www.tilmanrau.de/grosse-kuchen-statt-kleiner-broetchen</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  
         Die zweite Runde „Weltenschreiber“ in Prag (10. und 11. Februar 2020)
        &#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/0ee0feee450d433b8cc7458f21a0983e/dms3rep/multi/2020-02-10_weltenschreiber_04.jpg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Zweieinhalb Monate ist mein erster Besuch in Prag nun her. In der ersten Weltenschreiber-Werkstatt hier haben wir – der Lehrer Ondřej Špaček vom Thomas Mann Gymnasium, die Schüler*innen und ich – uns mit literarischen Kurzübungen sowie mit der Planung unserer weiteren Arbeit beschäftigt.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Die Entscheidung der Gruppe lautete damals: Wir wollen einen Roman schreiben. Aber einen, der aus kleinen Einzelteilen besteht, die lose zusammen hängen.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Diesen Roman wollten wir nun auf den Weg bringen. Ondřejs und mein Plan: Die Schüler*innen in die Lage versetzen, mit der Arbeit an ihrer jeweiligen Geschichte / ihrem jeweiligen Kapitel zu beginnen. Vielleicht könnten sie während der beiden Tage im Prager Goethe-Institut ja sogar schon mit dem richtigen Schreiben beginnen.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;i&gt;&#xD;
    
          Kleine Brötchen.
         &#xD;
  &lt;/i&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Das war unsere Devise.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;i&gt;&#xD;
    
          Lieber nicht zu viel auf einmal verlangen. Die Sache soll ja Spaß machen und niemanden unter Druck setzen.
         &#xD;
  &lt;/i&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Entsprechend haben wir am ersten Tag vorsichtig begonnen. Mit einer kleinen Schreibübung. Mit einer Auffrischung dessen, was bislang diskutiert worden war. Mit einer gemeinsamen Runde, in der die Ideen für die einzelnen Geschichten besprochen und erste Verbindungsmöglichkeiten zwischen diesen Geschichten ausgelotet wurden.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Die Ideen waren sehr vielversprechend.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Aber als wir dann langsam vorfühlten, wie denn die Einzelgeschichten zusammenhängen könnten, herrschte ein wenig Ratlosigkeit. Wohlwollende Ratlosigkeit. Die Art von Ratlosigkeit, die in einer Schreibwerkstatt manchmal herrscht und in der die Teilnehmer*innen mit Gesichtern dasitzen, die stumm, aber sehr deutlich sprechen:
         &#xD;
  &lt;i&gt;&#xD;
    
          Wir hören Sie, Herr Rau, wir wollen uns auch gerne auf alle Experimente einlassen, die Sie da vorschlagen. Aber wir haben nicht die geringste Ahnung, wovon Sie gerade sprechen.
         &#xD;
  &lt;/i&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Ondřej und ich taten unser Bestes, um Optimismus zu verbreiten.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;i&gt;&#xD;
    
          Das wird schon. Sobald die Ideen Text werden und wir über Konkretes sprechen, ergibt sich auch eine Vorstellung von Zusammenhängen.
         &#xD;
  &lt;/i&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/0ee0feee450d433b8cc7458f21a0983e/dms3rep/multi/2020-02-10_weltenschreiber_02.jpg"/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Dann kam das Mittagessen. Es wurde angeregt diskutiert. Gelacht. Noch mehr diskutiert. Allerdings auf Tschechisch. Ich verstand kein Wort.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         „Die reden über ihre Geschichten“, sagte Ondřej.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Ich nickte. Das ist schon mal nicht schlecht, dachte ich. Wenn beim Mittagessen über den Inhalt der Werkstatt gesprochen wird, ist das immer ein gutes Zeichen.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Danach:
         &#xD;
  &lt;i&gt;&#xD;
    
          Speed-Dating
         &#xD;
  &lt;/i&gt;&#xD;
  
         . Okay, das ist vielleicht ein etwas schräger Titel für eine literarische Übung. Aber wenn das Prinzip nun mal so ist, darf man die Dinge beim Namen nennen. Die Aufgabe bestand darin, sich in Zweiergruppen über mögliche Verbindungen zwischen den jeweiligen Geschichten auszutauschen.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         „Lasst euch ruhig etwas Verrücktes einfallen“, sagten wir der Gruppe. „Es ist euer Roman, ihr müsst niemandes Regeln befolgen.“
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Wir stoppten die Zeit. Immer zehn Minuten. Dann Wechsel. Partnerwechsel, wenn man so will. Oder: Geschichtenwechsel. So ging das zwei Mal. Ein drittes Mal.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Dann plötzlich: Rufe quer durch den Raum. Eine Schülerin vom Tisch rechts vorne rief etwas zu den beiden Mitschüler*innen am Tisch rechts hinten. Von dort wurde zurückgerufen. Dann ging’s von links hinten grade weiter. Wieder quer durch den Raum. Allgemeines Gelächter. Wieder Rufe. Gegenrufe. Alles auf Tschechisch, natürlich.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         „Herr Rau, wir müssen die Übung beenden und alle an einen Tisch“, sagte dann eine Schülerin.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Ich hatte nichts einzuwenden.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Tja, und was dann folgte, hat mich ehrlich gesagt sprachlos gemacht. Ich sah, wie die Diskussion, die ohnehin schon hitzig begonnen hatte, noch mehr Fahrt aufnahm. Es wurde immer aufgeregter diskutiert, immer mehr gelacht, es wurde begeistert dazwischen gerufen und in die Hände geklatscht. Ich verstand kein Wort, aber ich verstand, dass da etwas geschah. Anfangs dachte ich noch, das wird gleich wieder vorbei sein, wenn sich die offensichtlich strittigen Fragen geklärt haben.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Es war aber nicht gleich wieder vorbei. Eine halbe Stunde ging vorbei. Eine Stunde.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Ondřej und ich verließen den Raum und setzten uns in die Cafeteria des Goethe-Instituts.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Eineinhalb Stunden. Hin und wieder kam eine Schülerin oder ein Schüler aus unserem Raum, um auf die Toilette zu gehen. Ansonsten waren von dort aber nur die aufgeregten Stimmen und das Gelächter zu hören.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Dann, nach zwei Stunden: „Herr Špaček, Herr Rau, jetzt können Sie wieder reinkommen, dann stellen wir Ihnen unseren Roman vor.“
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/0ee0feee450d433b8cc7458f21a0983e/dms3rep/multi/2020-02-10_weltenschreiber_03.jpg"/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Und das taten sie dann. Eine halbe Stunde lang, in einer wilden Mischung aus Deutsch und Tschechisch, dröselten sie ihren komplett durchdachten und von unzähligen Zusammenhängen durchzogenen Roman auf. Zeigten uns Stammbäume und Schaubilder, eine Zeitachse, die vom fünfzehnten Jahrhundert bis zum Jahr 2030 reichte.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Am Ende waren wir wie erschlagen. Wir alle. Die Schülerinnen und Schüler, weil sie sich zusammengerechnet über drei Stunden die Köpfe zerbrochen und heiß geredet hatten. Ondřej und ich, weil wir um Fassung rangen.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Was, bitteschön, war da grade eben geschehen?
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Ich will verflucht sein, wenn ich behaupte zu wissen, was diese Dynamik ausgelöst hat. Aber ich werde noch lange von dem Gefühl zehren, das sie bei mir hinterlassen hat.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Wir haben an diesem gestrigen ersten Tag unserer zweiten Werkstatt mehr geschafft, als wir uns für beide Tage insgesamt erhofft hatten. Und heute, am Tag danach, sind die Schüler*innen voller Motivation ins Schreiben eingestiegen.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Ich kann nun nicht behaupten, dass wir damit schon am Ziel all unseres Tuns angekommen wären. Romane müssen nicht nur erdacht, sondern auch geschrieben werden, und das ist eben eine anstrengende, manchmal auch frustrierende und langwierige Tätigkeit. Doch ganz egal, was jetzt folgt und wie die einzelnen Kapitel am Ende aussehen werden, hat jede*r Einzelne erlebt, wozu eine Gruppe in der Lage ist, wenn alle für ein paar Augenblicke jede Vorsicht und jede Zurückhaltung beiseite lassen und einfach mal drauflos spinnen.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Mir als Workshopleiter hat all dies vor allem zwei Dinge vor Augen geführt:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         1. Es lohnt sich, diese ersten Momente der Ratlosigkeit auszuhalten und ihnen auch Raum zu geben. Natürlich ist die Situation ungewohnt, gemeinsam an einem kreativen literarischen Produkt zu arbeiten. Man gibt immer eine Menge von sich preis, wenn man Geschichten schreibt. Und wenn das schon einsam im stillen Kämmerlein zu Verunsicherung führt, wie ist es dann erst, wenn eine ganze Gruppe von Mitstreiter*innen dranhängt?
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         2. Zum Ideensammeln und Schreiben gehört immer auch eine Portion Magie. Eine Energie, die aus dem Moment heraus entsteht, die man vielleicht begünstigen, niemals aber herbeizwingen kann.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Auch diesmal fahre ich mit einem guten Gefühl von Prag nach Stuttgart zurück.  Ondřej Špaček und ich sind uns nach diesen zwei Tagen einig in der Einschätzung, dass wir weit mehr erreicht haben, als wir uns noch gestern Morgen erhofft hatten. Ein großer Dank geht an die Schülerinnen und Schüler der Gruppe, die sich auf uns und unsere Methoden eingelassen haben. Ein ebenso großer Dank geht ans Goethe-Institut in Prag, speziell an Thomas Freundorfer, der uns wieder hervorragend begleitet und versorgt hat.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Ich bin gespannt, was in den nächsten Wochen sein wird, wenn die Gruppe selbständig weiterarbeitet und wir über die Ferne in losem Kontakt stehen. Im April jedenfalls wollen wir dann beim dritten und letzten Weltenschreiber-Treffen in Prag einen Roman vollenden. Ich freue mich drauf.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Alle auf dieser Seite abgebildeten Fotos wurden von Ondřej Špaček gemacht.
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Tue, 11 Feb 2020 21:44:06 GMT</pubDate>
      <author>183:768415204 (Tilman Rau)</author>
      <guid>https://www.tilmanrau.de/grosse-kuchen-statt-kleiner-broetchen</guid>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
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      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Ein schöner Ausklang</title>
      <link>https://www.tilmanrau.de/ein-schoener-ausklang</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  
                  
         Die Weltenschreiber-Gruppe Prag hat ihre Texte vorgestellt
         
                  &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/0ee0feee450d433b8cc7458f21a0983e/dms3rep/multi/tr_prag_tag_07_02.jpg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
                    
          Für die meisten der neun Jugendlichen war es das erste Mal, dass sie selbstgeschriebene Texte bei einer Veranstaltung vorgelesen haben. Insofern war der heutige Tag für sie gleich doppelt aufregend. Denn ein bisschen nervös ist man ja immer vor einer Lesung. Wenn man aber noch nicht weiß, wie sich das anfühlt, mit einem Gedicht oder mit einer Kurzgeschichte vor erwartungsvollen Gesichtern zu stehen, dann kann aus der Nervosität helle Aufregung werden.
         
                  &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
                    
          Aber am Ende konnten alle sagen: Alle Mühen haben sich gelohnt.
          
                    &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/0ee0feee450d433b8cc7458f21a0983e/dms3rep/multi/tr_prag_tag_07_01.jpg"/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
                    
          Die Schülerinnen und Schüler haben sich auf das Experiment einer literarischen Werkstatt eingelassen. Sie haben die Übungen und Spiele mitgemacht und dabei alles riskiert. Was übersetzt so viel heißt wie: sie haben viel Kreativität und ein Stück ihrer Persönlichkeit eingebracht. Dazu gehört Mut.
         
                  &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
                    
          Erst recht, wenn all dies (für die meisten aus der Gruppe jedenfalls) nicht in der Muttersprache stattfindet.
          
                    &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/0ee0feee450d433b8cc7458f21a0983e/dms3rep/multi/tr_prag_tag_07_03.jpg"/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
                    
          Nach den beiden Vorleserunden, die sich über den Nachmittag verteilten, gab es viel Schulterklopfen, Händeschütteln und eine Menge lachender Gesichter. Hier sind zwei davon zu sehen, auch wenn Ondřej Špaček und ich heute einen vergleichsweise leichten Job hatten: Wir beschränkten und aufs Mitfiebern und Daumendrücken.
         
                  &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
                    
          Stolz waren wir trotzdem. Oder: erst recht.
         
                  &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/0ee0feee450d433b8cc7458f21a0983e/dms3rep/multi/tr_prag_tag_07_04.jpg"/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
                  
         Nicht nur die Lesungen, auch die Ausstellung war gut besucht und fand viel Anklang. Fast alle Texte, die in dieser Woche entstanden sind, lagen auf Tischen aus. Handschriftlich... weil's so schöner ist als gedruckt.
         
                  &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/0ee0feee450d433b8cc7458f21a0983e/dms3rep/multi/tr_prag_tag_07_06.jpg"/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
                  
         Für mich geht mit dem Abschluss der Präsentation auch mein Aufenthalt in Prag zuende. Noch ein ausführlicher Spaziergang durch die Innenstadt... man merkt das Wochenende und man merkt die Nähe zu Weihnachten. Brechend voll isses, und viele Lichter gibt es zu bestaunen. Im Falle des Brunnens vor dem Nationalmuseum haben die Lichter die Nationalfarben. Nachdem diese mich schon bei meiner Ankunft vergangenen Sonntag so nachdrücklich begrüßt haben, ist es nur konsequent, ihnen hier einen Platz einzuräumen.
         
                  &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://cdn.website-editor.net/0ee0feee450d433b8cc7458f21a0983e/dms3rep/multi/tr_prag_tag_07_01.jpg" length="204966" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Sat, 23 Nov 2019 19:18:31 GMT</pubDate>
      <author>183:768415204 (Tilman Rau)</author>
      <guid>https://www.tilmanrau.de/ein-schoener-ausklang</guid>
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      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Vorbereitungen für die Präsentation</title>
      <link>https://www.tilmanrau.de/vorbereitungen-fuer-die-praesentation</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  
                  
         Am vorerst letzten Tag der Prager Weltenschreiber-Werkstatt haben wir hauptsächlich geprobt
         
                  &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/0ee0feee450d433b8cc7458f21a0983e/dms3rep/multi/tr_prag_tag_06_02.jpg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
                    
          Wenn das Klassenzimmer für die Lesung vorbereitet wird, dann richtig. Mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln (Farben) haben die Schülerinnen und Schüler die beiden Logos an die Tafel gemalt. Gelb war leider alle - oder nie vorhanden. Trotzdem sind die "Weltenschreiber"- und "Goethe-Institut"-Logos ziemlich gut gelungen.
         
                  &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
                    
          Diese kleine Tafelkunst war aber nur ein kleiner Exkurs am heutigen Tag, wenn auch einer, der den Beteiligten großen Spaß gemacht hat. Und sie haben alles gegeben, um die Proportionen der Originale beizubehalten.
         
                  &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
                    
          Ansonsten stand der heutige letzte Werkstatttag ganz im Zeichen des Übens und des Herrichtens. Die Texte, die beim morgigen "Open House" des Prager Thomas-Mann-Gymnasiums vorgelesen werden, wurden ausgewählt, noch einmal lektoriert und dann einstudiert. Jetzt sitzt alles! Alle wissen, an welchem Punkt sie an der Reihe sind und wie sie ihren Text am besten zur Geltung bringen.
          
                    &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/0ee0feee450d433b8cc7458f21a0983e/dms3rep/multi/tr_prag_tag_06_03.jpg"/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
                  
         Auch unser Moderationsteam - bestehend aus Ellen und Alexander - ist bestens vorbereitet. Die beiden werden alle zwei Leserunden morgen begleiten und an- und abmoderieren.
         
                  &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/0ee0feee450d433b8cc7458f21a0983e/dms3rep/multi/tr_prag_tag_06_04.jpg"/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
                  
         Bei der Generalprobe waren wir noch unser eigenes Publikum. Morgen nachmittag werden auf diesen Stühlen Mitschüler, Eltern und Lehrer sitzen und den Ergebnissen unserer Arbeit lauschen.
         
                  &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/0ee0feee450d433b8cc7458f21a0983e/dms3rep/multi/tr_prag_tag_06_01.jpg"/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
                    
          Texte gibt es aber nicht nur zu hören, sondern vor allem auch zu lesen. Auf den Tischen, die rundherum aufgestellt sind, liegen einige Texte aus, die in dieser Woche entstanden sind. Zwei Stunden lang ist diese Ausstellung morgen zu sehen, es werden immer zwei Schülerinnen und Schüler im Raum sein, um den Besuchern zu erklären, welche Übungen dahinterstecken und wie wir in den vergangenen fünf Tagen gearbeitet haben.
         
                  &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
                    
          Es ist unglaublich, dass diese Woche schon zuende ist. Aber dass es wirklich fünf Tage waren, sieht man alleine an der Menge der Ergebnisse. Und: wir haben noch mehr vor. Heute hat sich die Gruppe nach langen und heißen Diskussionen auf ein gemeinsames Romanprojekt geeinigt. Daran werden wir bei meinem nächsten Besuch in Prag arbeiten. Ich freue mich schon jetzt.
         
                  &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
                    
          Und dies ist auch der Moment, mich bei den beiden Menschen hier vor Ort zu bedanken, die ganz entscheidend zum Gelingen und Erfolg der ersten Prager Weltenschreiber-Werkstatt beigetragen haben. Zunächst einmal Thomas Freundorfer. Er hat mich hier in Prag empfangen und mir eine erste - tolle - Begegnung mit dieser Stadt beschert. Außerdem hat er alles rundherum organisiert und für einen ganz reibungslosen Ablauf gesorgt.
         
                  &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
                    
          Ein großes Dankeschön geht auch an Ondřej Špaček, der mir in der Werkstatt zur Seite stand. Wir sind und waren ein gutes Team und es war ein sehr angenehmes und gewinnbringendes gemeinsames Arbeiten.
         
                  &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
                    
          So, jetzt noch einmal schlafen, und dann startet die große Zwischenpräsentation. "Zwischen"... wie gesagt, wir haben noch einiges vor...
          
                    &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Fri, 22 Nov 2019 20:47:23 GMT</pubDate>
      <author>183:768415204 (Tilman Rau)</author>
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      </media:content>
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      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Ortswechsel</title>
      <link>https://www.tilmanrau.de/ortswechsel</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  
                  
         Die Prager Weltenschreiber-Werkstatt ist ins Thomas-Mann-Gymnasium umgezogen
         
                  &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/0ee0feee450d433b8cc7458f21a0983e/dms3rep/multi/tr_prag_tag_05_01.jpg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
                  
         Nach drei Tagen im Goethe-Institut sind wir nun zu Gast in der Thomas-Mann-Schule in Prag 8. Hier genießen wir die Atmosphäre eines kleinen Klassenzimmers:
         
                  &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/0ee0feee450d433b8cc7458f21a0983e/dms3rep/multi/tr_prag_tag_05_02.jpg"/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
                    
          Bislang haben wir es aber hervorragend geschafft, das, was wir tun, nicht zu sehr wie unterricht aussehen (und sich hoffentlich auch nicht so anfühlen) zu lassen. Der Tag gehörte zwei großen Themenblöcken:
         
                  &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
                    
          Zuerst haben die Arbeitsgruppen, die sich gestern gebildet hatten, ihre Ideen und Konzepte für einen gemeinsamen Roman vorgestellt. Ja, nun ist es raus. Wir haben uns tatsächlich vorgenommen, gemeinsam einen Roman zu schreiben!
         
                  &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
                    
          Allerdings ist das Pflänzchen noch zart, also werde ich hier nicht weiter ins Detail gehen. Außerdem hat die abschließende Diskussion und Abstimmung noch nicht stattgefunden. Es kann also alles noch ganz anders werden.
          
                    &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/0ee0feee450d433b8cc7458f21a0983e/dms3rep/multi/tr_prag_tag_05_06.jpg"/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
                    
          Im zweiten großen Block heute widmeten wir uns den Texten, die in den letzten Tagen entstanden sind. Die Schüler*innen sichteten das, was sie geschrieben hatten. Die aus ihrer Sicht gelungenen Texte wurden zur weiteren Bearbeitung eingetippt. Es gab Feedbackgespräche - außerdem müssen wir bereits jetzt an die Präsentation am Samstag denken, wenn Eltern, Lehrer und Mitschüler sehen und hören wollen, was wir diese Woche geschafft haben.
          
                    &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
                    
          Der morgige Vormittag wird dann schon ganz im Zeichen der Vorbereitung stehen. Wir werden das Zimmer dekorieren und ein paar Probedurchläufe machen.
          
                    &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://cdn.website-editor.net/0ee0feee450d433b8cc7458f21a0983e/dms3rep/multi/tr_prag_tag_05_02.jpg" length="284906" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Thu, 21 Nov 2019 17:35:55 GMT</pubDate>
      <author>183:768415204 (Tilman Rau)</author>
      <guid>https://www.tilmanrau.de/ortswechsel</guid>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/0ee0feee450d433b8cc7458f21a0983e/dms3rep/multi/tr_prag_tag_05_02.jpg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Die Planungsphase beginnt</title>
      <link>https://www.tilmanrau.de/die-planungsphase-beginnt</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  
                  
         Die Weltenschreiber in Prag arbeiten nun an Ideen
         
                  &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/0ee0feee450d433b8cc7458f21a0983e/dms3rep/multi/tr_prag_tag_04_01.jpg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
                    
          Zweieinhalb Tage haben wir uns hauptsächlich mit Übungen beschäftigt. Von den sehr spielerischen Cut-ups und unseren täglichen Warmschreibephasen, gelangten wir über das Automatische Schreiben und die Beschäftigung mit dem Platz vor dem Prager Nationaltheater nun zu dem Moment der Wahrheit. Verbunden mit der Frage:
         
                  &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
                    
          Woran wollen wir für den Rest der Woche (und darüber hinaus bei unserem zweiten Treffen im nächsten Jahr) intensiv arbeiten?
         
                  &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
                    
          Kurzgeschichten? Miniaturen? Oder an der großen Form, an der sich alle gemeinsam versuchen - einem Roman?
         
                  &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
                    
          Zwar sind wir ein gutes Stück weitergekommen, doch eine schlussendliche Antwort gibt es noch nicht.
         
                  &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
                    
          Deshalb verrate ich an dieser Stelle auch nicht mehr.
         
                  &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
                    
          Aber eines ist sicher: Das war ein gutes und anstrengendes Stück Arbeit heute. Die Schülerinnen und Schüler haben gegrübelt (siehe Bild oben)...
          
                    &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/0ee0feee450d433b8cc7458f21a0983e/dms3rep/multi/tr_prag_tag_04_03.jpg"/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
                  
         ...sie haben angeregt diskutiert...
         
                  &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/0ee0feee450d433b8cc7458f21a0983e/dms3rep/multi/tr_prag_tag_04_02.jpg"/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
                  
         ...sie haben Unterlagen und Notizen gewälzt...
         
                  &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/0ee0feee450d433b8cc7458f21a0983e/dms3rep/multi/tr_prag_tag_04_04.jpg"/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
                    
          ...und manchmal konnten sie kaum glauben, zu welch unglaublichen Metamorphosen erste Ideen fähig sind, wenn man sie mal durch ein Gruppengespräch gejagt hat.
         
                  &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
                    
          Kurzum, wir hatten einen sehr intensiven Tag heute. Es war in dieser Werkstattphase gleichzeitig die letzte Sitzung im Prager Goethe-Institut. Morgen wechseln wir nicht nur das Gebäude, sondern gleich das Stadtviertel. Dann geht es im Thomas-Mann-Gymnasium weiter.
          
                    &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://cdn.website-editor.net/0ee0feee450d433b8cc7458f21a0983e/dms3rep/multi/tr_prag_tag_04_03.jpg" length="222880" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Wed, 20 Nov 2019 15:59:41 GMT</pubDate>
      <author>183:768415204 (Tilman Rau)</author>
      <guid>https://www.tilmanrau.de/die-planungsphase-beginnt</guid>
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      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/0ee0feee450d433b8cc7458f21a0983e/dms3rep/multi/tr_prag_tag_04_03.jpg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Wenn Blicke schweifen</title>
      <link>https://www.tilmanrau.de/wenn-blicke-schweifen</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  
                  
         Heute wurde in der Weltenschreiber-Werkstatt intensiv beobachtet und geschrieben
         
                  &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/0ee0feee450d433b8cc7458f21a0983e/dms3rep/multi/tr_prag_tag_03_01.jpg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
                    
          Das Wesentliche bleibt für den außenstehenden Betrachter unsichtbar. Heißt es nicht so (oder so ähnlich)? Zu diesem Bild passt der Satz auf jeden Fall sehr gut. Denn heute hatten wir Besuch vom Fotografen. (Auf der rechten Seite, für diejenigen, die ihn noch nicht entdeckt haben.) Er konnte leider nicht in die Köpfe der Teilnehmer*innen reinknipsen. Schade, denn so ist ihm so Einiges entgangen. Immerhin haben wir versucht, ihn mit einem Raumwechsel zu entschädigen. Auf diese Weise hatte er wenigestens ein besseres Licht als in unserem sonstigen Arbeitsraum.
         
                  &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
                    
          Hätte er Zeit gehabt, sich etwas länger zu uns zu gesellen, hätte er was zum Staunen bekommen. Die Texte der Schülerinnen und Schüler nämlich. Heute wurde nicht nur intensiv geschrieben, sondern auch intensiv vorgelesen und über das Entstandene gesprochen. Faszinierend, wie unterschiedlich die Sichtweisen und Stile sind. Faszinierend auch immer, wie viel in wenigen Zeilen stecken kann. Am meisten gestaunt haben die Schüler*innen selbst, weil ihnen erst im Gespräch bewusst wurde, wie klug sie ihre Texte teilweise geschrieben und aufgebaut hatten.
          
                    &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/0ee0feee450d433b8cc7458f21a0983e/dms3rep/multi/tr_prag_tag_03_02.jpg"/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
                  
         Auch heute führten uns die Übungen teilweise wieder ins Freie. Und das bei allerschönstem Wetter. Zwar kalt (Mütze!), aber sehr sonnig. Hier schreibt eine Schülerin gerade am Moldauufer ihre Ideen und Gedanken nieder. So lässt sich's arbeiten...
         
                  &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/0ee0feee450d433b8cc7458f21a0983e/dms3rep/multi/tr_prag_tag_03_03.jpg"/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
                    
          Und weil die Frage früher oder später aufkommen wird: Ja, ich war auch auf der Prager Burg. Ich bin über die Karlsbrücke gegangen, die fast schon blödsinnig überfüllt war... und dann immer den Berg, bzw. die Treppen hoch... Belohnt wurde ich mit einem schönen Blick über die Stadt. Der Himmel war übrigens noch blauer, als auf dem Foto zu sehen ist. Aber überfüllt war's... habe ich das schon erwähnt? Bei den unglaublichen Touristenmassen, die sich durch die Stadt quetschen, musste ich mir auch noch erzählen lassen, dass die Stadt nie so leer ist wie zu dieser Zeit im Jahr.
          
                    &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
                    
          Wie gut, dass ich kein Tourist bin. Ich bin nur zum Arbeiten hier!
          
                    &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://cdn.website-editor.net/0ee0feee450d433b8cc7458f21a0983e/dms3rep/multi/tr_prag_tag_03_02.jpg" length="641839" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Tue, 19 Nov 2019 20:23:04 GMT</pubDate>
      <author>183:768415204 (Tilman Rau)</author>
      <guid>https://www.tilmanrau.de/wenn-blicke-schweifen</guid>
      <g-custom:tags type="string" />
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/0ee0feee450d433b8cc7458f21a0983e/dms3rep/multi/tr_prag_tag_03_02.jpg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/0ee0feee450d433b8cc7458f21a0983e/dms3rep/multi/tr_prag_tag_03_02.jpg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Weltenschreiber-Werkstatt in Prag gestartet</title>
      <link>https://www.tilmanrau.de/weltenschreiber-werkstatt-in-prag-gestartet</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  
                  
         Auftakt im Goethe-Institut
         
                  &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/0ee0feee450d433b8cc7458f21a0983e/dms3rep/multi/tr_prag_tag_02_04.jpg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
                    
          Die Weltenschreiber-Projekte in Minsk, Bukarest, Samoa, Kiew und Riga haben bereits vorgelegt - nun hat auch die Werkstatt in Prag begonnen. Neun Schülerinnen und Schüler kamen heute morgen zum Goethe-Institut. Zusammen mit Ondřej Špaček vom Thomas-Mann-Gymnasium Prag und mir werden sie fünf Tage lang Texte schreiben und dabei (hoffentlich) sich selbst, die Stadt und die deutsche Sprache auf eine neue Weise kennenlernen.
         
                  &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
                    
          Die ersten Schritte waren jedenfalls sehr vielversprechend.
          
                    &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/0ee0feee450d433b8cc7458f21a0983e/dms3rep/multi/tr_prag_tag_02_08.jpg"/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
                    
          Die ersten Stunden haben zunächst einmal dem gegenseitigen Kennenlernen gedient. Die Schüler*innen waren neugierig, was da wohl auf sie zukommen mag. Ondřej und ich wiederum waren neugierig, welche Erwartungen die Gruppe hat. Werden wir wirklich an einem Roman arbeiten, wie wir eigentlich geplant haben? Oder werden sich die Teilnehmer*innen dafür entscheiden, voneinander unabhängige Texte zu schreiben?
          
                    &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
                    
          Die Antwort konnten und können wir heute noch nicht geben. Das ist auch nicht wichtig. Zunächst einmal ging es darum, erste Schritte im kreativen/literarischen Schreiben auf Deutsch zu unternehmen. Dies ist eine Herausforderung, denn für die Meisten ist Deutsch zwar Wahlfach, aber eben nicht die Muttersprache.
         
                  &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
                    
          Entsprechend spielerisch waren die Übungen heute: Im Cut-up haben sich die Schüler*innen versucht...
          
                    &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/0ee0feee450d433b8cc7458f21a0983e/dms3rep/multi/tr_prag_tag_02_06.jpg"/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
                  
         ...beim Nationaltheater fingen sie Eindrücke von Umgebung und Passanten ein...
         
                  &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/0ee0feee450d433b8cc7458f21a0983e/dms3rep/multi/tr_prag_tag_02_05.jpg"/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
                    
          ...und wer wollte, konnte sich zum Schreiben in die geräumige Bibliothek des Goethe-Instituts zurückziehen.
         
                  &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
                    
          Spaß hat das alles gemacht. Und nebenbei habe auch ich wieder so Einiges gelernt:
          
                    &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/0ee0feee450d433b8cc7458f21a0983e/dms3rep/multi/tr_prag_tag_02_02.jpg"/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
                  
         Zum Beispiel habe ich erfahren, dass das Gebäude des Goethe-Instituts früher als Botschaft der DDR diente. (Dem Vernehmen nach lagert im Keller noch altes Briefpapier, aber das ist ein Geheimnis. Pssst. Pssst.)
         
                  &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/0ee0feee450d433b8cc7458f21a0983e/dms3rep/multi/tr_prag_tag_02_07.jpg"/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
                    
          Außerdem führte mich die gemeinsame Außenübung an die Stelle, an der dem früheren tschechischen Staatspräsidenten Václav Havel gedacht wird. Wegen des gestrigen 30. Jahrestags der Samtenen Revolution war das Lichtermeer besonders beeindruckend. Auch wenn die meisten Kerzen von Wind und Regen gelöscht worden waren.
          
                    &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
                    
          Es war ein schöner Weltenschreiber-Auftakt heute!
          
                    &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://cdn.website-editor.net/0ee0feee450d433b8cc7458f21a0983e/dms3rep/multi/tr_prag_tag_02_08.jpg" length="209537" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Mon, 18 Nov 2019 19:40:18 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.tilmanrau.de/weltenschreiber-werkstatt-in-prag-gestartet</guid>
      <g-custom:tags type="string" />
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/0ee0feee450d433b8cc7458f21a0983e/dms3rep/multi/tr_prag_tag_02_08.jpg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/0ee0feee450d433b8cc7458f21a0983e/dms3rep/multi/tr_prag_tag_02_08.jpg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>30 Jahre Samtene Revolution</title>
      <link>https://www.tilmanrau.de/30-jahre-samtene-revolution</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  
                  
         In Prag sind Zehntausende auf den Straßen, um Freiheit und Demokratie zu feiern
         
                  &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/0ee0feee450d433b8cc7458f21a0983e/dms3rep/multi/tr_prag_02.jpg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
                    
          Was für ein Empfang! Noch keine halbe Stunde in der Stadt, schon bin ich mittendrin in den Feierlichkeiten zum 30. Jahrestag der sogenannten Samtenen Revolution. Vor genau 30 Jahren haben die Menschen in Tschechien Freiheit und Demokratie eingefordert. Sie haben dies friedlich und mit Nachdruck getan - und mit Erfolg.
         
                  &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
                    
          Wie wichtig dieser Tag und das, wofür er steht, immer noch sind, wurde mir heute nachdrücklich vor Augen geführt.
         
                  &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
                    
          Ich wusste gar nicht, wie mir geschieht. Weder war das Datum meiner Anreise bewusst auf diesen denkwürdigen Tag hin angesetzt. Noch war ich mir der Tragweite bewusst.
         
                  &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
                    
          Nun, jetzt weiß ich es. Nein: ich ahne es.
         
                  &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
                    
          Die gesamte Innenstadt ist in rot-weiß-blaues Licht getaucht, an jeder Ecke steht eine Bühne, spielt eine Band. Szenen der friedlichen Revolution und ihre Protagonisten werden auf Häuserwände und Leinwände projiziert. Und bei alledem herrscht eine Ruhe und Gelassenheit, die ich bei einer solchen Menschenmasse noch selten erlebt habe.
          
                    &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
                    
          Man hört momentan so einiges darüber, wie angespannt die politische Lage im Land ist. Davon war und ist heute aber nichts zu spüren. Ich bin fast ein wenig begeistert von solch samtener guter Laune.
         
                  &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
                    
          Morgen geht es dann für mich los.
         
                  &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
                    
          Am Morgen startet im hiesigen Goethe-Institut die Schreibwerkstatt im Rahmen des
          
                    &#xD;
    &lt;i&gt;&#xD;
      
                      
           Weltenschreiber
          
                    &#xD;
    &lt;/i&gt;&#xD;
    
                    
          -Programms. Knapp 10 Schülerinnen und Schüler haben sich angemeldet, um fünf Tage lang zu schreiben und sich mit der deutschen Sprache zu beschäftigen. Ich bin gespannt. Und ich freue mich.
         
                  &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/0ee0feee450d433b8cc7458f21a0983e/dms3rep/multi/tr_prag_01.jpg"/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
                  
         Der Wenzelsplatz am frühen Abend. Menschenmassen, wohin man sieht. Und Musik, wohin man hört. Von Jazz über andächtig bis hin zu Rock.
         
                  &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/0ee0feee450d433b8cc7458f21a0983e/dms3rep/multi/tr_prag_03.jpg"/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
                  
         An dieser Stelle soll am 17. November 1989 alles angefangen haben. Entsprechend ist hier heute abend ein Lichtermeer zu sehen. Und es war und ist nahezu kein Durchkommen.
         
                  &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/0ee0feee450d433b8cc7458f21a0983e/dms3rep/multi/tr_prag_05.jpg"/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
                  
         Die ganze Stadt erstrahlt in Farben. Und so freundlich, wie diese Fassade wirkt, ist die Atmosphäre in der ganzen Innenstadt. Übrigens bei angenehmen zweistelligen Temperaturen. Besser kann man sich Revolution-Feierwetter nicht wünschen. Und besser hätte ich mir den Start meines Aufenthalts hier nicht vorstellen können.
         
                  &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://cdn.website-editor.net/0ee0feee450d433b8cc7458f21a0983e/dms3rep/multi/tr_prag_01.jpg" length="338450" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Sun, 17 Nov 2019 19:55:01 GMT</pubDate>
      <author>183:768415204 (Tilman Rau)</author>
      <guid>https://www.tilmanrau.de/30-jahre-samtene-revolution</guid>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/0ee0feee450d433b8cc7458f21a0983e/dms3rep/multi/tr_prag_01.jpg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Workshop "Öffentlichkeitsarbeit" für das Programm "Kinder &amp; Kultur"</title>
      <link>https://www.tilmanrau.de/workshop-oeffentlichkeitsarbeit-fuer-das-programm-kinder-kultur</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  
                  
         Fortbildung für Mitarbeiter*innen von Kultureinrichtungen und Ämtern
         
                  &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/0ee0feee450d433b8cc7458f21a0983e/dms3rep/multi/Tilman_Rau_2019_Kinder_Kultur.jpg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
                    
          Bereits zum dritten Mal habe ich im Rahmen der Fortbildungsreihe "Kinder &amp;amp; Kultur" der Landesvereinigung Kulturelle Jugendbildung (LKJ) Baden-Württemberg einen Workshop zum Thema Pressetext und Öffentlichkeitsarbeit gegeben.
         
                  &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
                    
          Teilgenommen haben zehn Mitarbeiter*innen aus baden-württembergischen Kultur- und Jugendämtern, Theatern, Kunstschulen, Veranstaltungshäusern und Jugendzentren. Gefördert wird dieses Projekt von der BW-Stiftung, in Kooperation mit dem Deutschen Kinderhilfswerk.
         
                  &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
                    
          Die Öffentlichkeitsarbeit ist nur ein Fortbildungsbaustein unter mehreren. Aber ihr kommt im Kontext einer solchen Qualifizierungsmaßnahme eine besondere Bedeutung zu. Denn viele Mitarbeiter*innen in öffentlichen Einrichtungen haben die Aufgabe, Pressearbeit zu machen, das heißt Texte zu schreiben und Strategien zu entwickeln - ohne jemals eine entsprechende Ausbildung gemacht zu haben oder auch nur geschult worden zu sein.
         
                  &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
                    
          Deshalb geht es zunächst einmal um die Vermittlung von Grundlagen. Dann aber auch sehr schnell um die konkrete - und sehr individuelle! - Umsetzung von Anforderungen der entsprechenden Einrichtung. Wir haben uns daher nacheinander Projekte der Teilnehmer*innen angesehen und gemeinsam erarbeitet, welche (Text-)Formen und Strategien die jeweilige Zielgruppe am besten ansprechen und erreichen. Danke an Andrea Liebe von der LKJ für die hervorragende Organisation. Danke an die Teilnehmer*innen für die tollen Diskussionen.
         
                  &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
                    
          Die Fortbildungsreihe wird fortgesetzt. Mehr Infos gibt's direkt bei der
          
                    &#xD;
    &lt;a href="https://www.lkjbw.de/inklusion-qualifizierung/kinder-kultur/" target="_blank"&gt;&#xD;
      
                      
           LKJ Baden-Württemberg e.V.
          
                    &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://cdn.website-editor.net/0ee0feee450d433b8cc7458f21a0983e/dms3rep/multi/Tilman_Rau_2019_Kinder_Kultur.jpg" length="236479" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Fri, 18 Oct 2019 04:35:06 GMT</pubDate>
      <author>183:768415204 (Tilman Rau)</author>
      <guid>https://www.tilmanrau.de/workshop-oeffentlichkeitsarbeit-fuer-das-programm-kinder-kultur</guid>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Klausurwochenende des Literaturpädagogischen Zentrums (LpZ) Stuttgart</title>
      <link>https://www.tilmanrau.de/klausurwochenende-des-literaturpaedagogischen-zentrums-lpz-stuttgart</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  
                  
         Zweieinhalb Tage lang haben wir über die nächste Staffel unserer Fortbildung "Literarisches Schreiben im Deutschunterricht" diskutiert
         
                  &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/0ee0feee450d433b8cc7458f21a0983e/dms3rep/multi/tr_klausur_hausach_01.jpg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
                  
         Wir Dozentinnen und Dozenten des Literaturpädagogischen Zentrums (LpZ) am Literaturhaus Stuttgart haben zusammen mit Prof. Ulf Abraham und Daniela Matz über Perspektiven und Inhalte unserer Fortbildung diskutiert und viele Beschlüsse gefasst. Dazu haben wir uns ins schöne Hausach im Schwarzwald zurückgezogen.
         
                  &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
                    
          Am kommenden Freitag - 18. Oktober 2019 - beginnt die neue Staffel der zweijährigen Fortbildung "Literarisches Schreiben im Deutschunterricht". Für Kurzentschlossene sind noch wenige Restplätze frei. Alle Infos hier:
         
                  &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
                    
          https://www.lpz-stuttgart.de/fortbildung/angebot/
         
                  &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://cdn.website-editor.net/0ee0feee450d433b8cc7458f21a0983e/dms3rep/multi/tr_klausur_hausach_02.jpg" length="340600" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Sun, 13 Oct 2019 15:56:39 GMT</pubDate>
      <author>183:768415204 (Tilman Rau)</author>
      <guid>https://www.tilmanrau.de/klausurwochenende-des-literaturpaedagogischen-zentrums-lpz-stuttgart</guid>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/0ee0feee450d433b8cc7458f21a0983e/dms3rep/multi/tr_klausur_hausach_02.jpg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Das Live-Interview - Workshop zum Schülerradiotag 2019</title>
      <link>https://www.tilmanrau.de/das-live-interview-workshop-zum-schuelerradiotag-2019</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  
                  
         150 Jugendliche machen an der Stuttgarter HdM einen Tag lang Radio
         
                  &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/0ee0feee450d433b8cc7458f21a0983e/dms3rep/multi/tilman_sch-C3-BClerradiotag_2019_01-47013883.jpg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
                    
          Zum 14. Mal hat die Landesvereinigung Kulturelle Jugendbildung Baden-Württemberg den Schülerradiotag veranstaltet. Für mich war es das zwölfte Mal, dass ich dabei war. Diesmal allerdings in neuer Rolle. Zum ersten Mal habe ich den Workshop "Live-Interview - vom Konzept bis zur Aufnahme" geleitet. Es war beeindruckend, was die Teilnehmer*innen da innerhalb weniger Stunden auf die Beine gestellt haben. Interviews zu so unterschiedlichen Themen wie "Rubiks Zauberwürfel", "Berufswunsch Polizistin" oder "Meine Zwillingsschwester ist noch vor unserer Geburt gestorben".
          
                    &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
                    
          Insgesamt wurden zehn Workshops angeboten, darunter Umfrage, Jingleproduktion, Hörspiel und Nachrichten.
         
                  &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
                    
          Es hat Spaß gemacht. Und ich hoffe, dass alle Lehrer*innen und Schüler*innen, die zur Hochschule der Medien (HdM) Stuttgart gekommen sind, mit vielen neuen Infos und Inspirationen nach Hause gefahren sind.
         
                  &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://cdn.website-editor.net/0ee0feee450d433b8cc7458f21a0983e/dms3rep/multi/tilman_sch%C3%BClerradiotag_2019_01.jpg" length="245468" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Mon, 30 Sep 2019 12:06:02 GMT</pubDate>
      <author>183:768415204 (Tilman Rau)</author>
      <guid>https://www.tilmanrau.de/das-live-interview-workshop-zum-schuelerradiotag-2019</guid>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/0ee0feee450d433b8cc7458f21a0983e/dms3rep/multi/tilman_sch%C3%BClerradiotag_2019_01.jpg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Erschreckend konventionell und altbacken</title>
      <link>https://www.tilmanrau.de/erschreckend-konventionell-und-altbacken</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  
                  
         Sally Rooneys Roman „Gespräche mit Freunden“ ist gut geschriebene Prosa, zündet aber nicht
        
                &#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/0ee0feee450d433b8cc7458f21a0983e/dms3rep/multi/sallyrooneygespraechecover-17b1e822-5af7b806.jpg" alt="Cover_Sally_Rooney_Gespraeche_mit_Freunden"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
                  
         Mit Lorbeeren und Superlativen wird nicht gespart, wenn von Sally Rooneys Roman „Gespräche mit Freunden“ die Rede ist. Rooney sei nicht weniger als eine „Stimme ihrer Generation“, hat etwa SPIEGEL ONLINE geurteilt und der Autorin dazu noch „geniale Vagheit“ bescheinigt. Zadie Smith wird auf dem Buchrücken zitiert mit: „Unglaublich, dass dies ein Debüt sein soll.“ Auf einer Banderole heißt es überdies: „Die Themen der Zeit in einem hinreißenden, verführerischen Roman.“ In Großbuchstaben, versteht sich.
         
                  &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
                  
         Nach der Lektüre darf man sich dann aber schon mal fragen: Woher kommen denn bitteschön die Aufregung und die Begeisterung?
         
                  &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
                  
         Die Geschichte, die in der deutschen Übersetzung über immerhin fast vierhundert Seiten ausgebreitet wird, ist erschreckend schnell zusammengefasst. Die Erzählerin Frances und ihre Ex- sowie beste Freundin Bobbi sind Anfang 20, studieren und treten nebenbei regelmäßig als Spoken Word-Duo auf. Frances schreibt dafür die Texte, Bobbi sorgt mit ihrer Schönheit und ihrer Bühnenpräsenz für die Wirkung beim Publikum. Eines Tages lernen sie Melissa kennen, 37, Autorin und Fotografin. Verheiratet ist Melissa mit Nick, ein paar Jahre jünger als sie selbst, Schauspieler, ausgestattet mit einem überirdisch hübschen Gesicht und einem „beeindruckenden Oberkörper“. Melissa macht Fotos von Frances und Bobbi und nimmt die Beiden in ihren Zirkel von intellektuellen und kulturschaffenden Freunden auf. Zwischen Melissa und Bobbi entspinnt sich eine Freundschaft, deren wahres Ausmaß für Frances nie ganz sichtbar wird und die ihr deshalb nicht geheuer ist. Gleichzeitig sucht und findet Frances die Nähe zu Nick. Nach nicht ganz hundert Seiten landen die beiden zum ersten Mal zusammen im Bett. Bei dem einen Mal bleibt es nicht. Der Rest des Romans handelt von den Fragen: Wird Melissa es herausfinden? Wie reagiert sie, wenn sie es herausfindet? Wird Nick Melissa für Frances verlassen?
         
                  &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
                  
         So konventionell das klingt, so konventionell und geradezu altbacken ist es am Ende auch.
         
                  &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
                  
         Daran ändern auch ein paar formale Einsprengsel wie Chat-Protokolle und Mailtexte nichts, die dem Ganzen wohl einen Anstrich von Aktualität geben sollen, wenn sie schon literarisch nichts bewirken. Es ist nicht so, dass Sally Rooney schlecht schreiben würde. Sie schreibt wirklich gut. Ihre Prosa ist klar, nüchtern und auf den Punkt. Mit Bildern spart sie, was aber nicht verwundert, weil sie ihr gerne schief geraten.
         
                  &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
                  
         So gefällig und eingängig Rooneys Schreibe auch sein mag, so wenig packend sind ihr Geschichte und Figuren geraten. Seite für Seite habe ich darauf gewartet, dass sie nun losgeht, die literarische Sensation. Stattdessen durfte ich ein paar Figuren beim Herumeiern zusehen. Figuren überdies, die so grob geschnitzt sind, dass so etwas wie Plastizität oder gar Empathie und Sympathie erst gar nicht entstehen können.
         
                  &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
                  
         Das Schlimme ist: Zu Beginn bekommt man den Eindruck, dass dieses Buch eine Geschichte erzählen könnte, die vielleicht wirklich etwas aussagt über die Generation der jetzt jungen Erwachsenen. Ob man sie nun Millennials nennt, Gen Y oder von mir aus ganz anders. Die erste Begegnung mit Frances und Bobbi ist durchaus spannend. Die beiden sind furchtbar schnöselig und halten sich — ohne es zu merken — so vollständig für das Zentrum des Universums, dass alles, inklusive aller Wissenschaften, aus dem einzigen Grund zu existieren scheint, von ihnen erobert zu werden und sie gleichzeitig in ein besseres Licht zu rücken. Die Arroganz der beiden, ihr Kokettieren mit radikalen Ansichten, könnte Sprengstoff sein, wenn Sally Rooney sie auf die allgemeine Gesellschaft und ihre Strukturen loslassen würde.
         
                  &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
                  
         Stattdessen lässt sie ihre Protagonistinnen in einen Pool aus Salon-Intellektuellen eintauchen, Rotwein schlürfen und kleinkarierte Beziehungs- und Eifersuchtsspielchen spielen.
         
                  &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
                  
         Überhaupt gleitet „Gespräche mit Freunden“ schon nach wenigen Kapiteln in Befindlichkeitsprosa ab, die ständig die Besonderheit der Figuren behauptet, sie aber niemals vor Augen führt. Bobbi wird mehrfach als brillante Intellektuelle bezeichnet, die ihre Gesprächspartner in Diskussionen spielend in Grund und Boden argumentiert. Doch leider dürfen wir sie dabei nicht belauschen und bekommen nur ein paar Satzfetzen präsentiert, die vollgestopft mit Fremdwörtern sind und dadurch nicht klug wirken, sondern einfach nur prätentiös.
         
                  &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
                  
         Die Interaktionen in diesem Beziehungsgeflecht gipfeln schließlich darin, dass alle mit allen sauer sind. Melissa mit Frances, weil Besitzansprüche halt auch in offenen Beziehungen zu Konkurrenzverhalten führen. Bobbi mit Frances, weil diese eine Geschichte schreibt, deren Hauptfigur zweifelsfrei an Bobbi angelehnt ist. Frances mit allen, weil niemand sie versteht. Ach ja, und bei alledem dürfen auch noch ein daueralkoholisierter Vater und eine ominöse Krankheit mitspielen – beides aber so oberflächlich, dass man kaum von Handlungssträngen sprechen möchte.
         
                  &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
                  
         Am Ende war ich so gelangweilt, dass ich mich an den unfreiwillig komischen Momenten festhielt, die den Roman manchmal ins Seifenopernhafte abgleiten lassen. Etwa als Nick Frances schildert, wie er ihr Verhältnis zu Anfang sah, als sie sich kaum kannten und das Verhältnis kaum als solches bezeichnet werden konnte. Und Frances sagt: „Ich wusste nicht, dass es dir so ging.“
         
                  &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
                  
         Und ich dachte: Nun hat Frances also die Lektion gelernt, dass man nicht in Menschen hineinschauen kann, die man nicht kennt. Ich danke diesem Roman, dass er mich an dieser wertvollen Erkenntnis teilhaben lässt.
         
                  &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
                  
         Und wo bleiben am Ende die versprochenen „Themen der Zeit“? Vielleicht hier: Der bereits kurz erwähnte daueralkoholisierte Vater versäumt, seiner Tochter den Unterhalt zu überweisen. Die Tochter merkt, dass der Geldfluss versiegt ist und sie mit ihrer Karte nicht mehr zahlen kann. Hochdramatisch. Nur vergleichbar mit einem Kind, das fassungslos vor einem Wasserhahn sitzt, der kein Wasser mehr ausspuckt.
         
                  &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
                  
         Frances‘ Reaktion? Sie lässt sich vom reichen Nick Geld geben. Und kommt erst gute hundert Seiten später auf die Idee, dass man als Mensch Anfang 20 ja auch arbeiten gehen könnte, um Geld zu verdienen.
         
                  &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
                  
         Hoffen wir, dass diese Generation mehr zu bieten hat, als „Gespräche mit Freunden“ vermuten lässt. Ihre Stimme, zumindest diese, ist derweil noch recht dünn.
         
                  &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
                  
         Sally Rooney: Gespräche mit Freunden
         
                  &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
                  
         Roman, 384 Seiten
         
                  &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
                  
         Luchterhand Literaturverlag, 2019
         
                  &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
                  
         Übersetzung: Zoë Beck
         
                  &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
                  
         Preis (gebundene Ausgabe): 20,00 Euro
         
                  &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
                  
         ISBN: 978-3-630-87541-5
         
                  &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;a href="https://www.randomhouse.de/Buch/Gespraeche-mit-Freunden/Sally-Rooney/Luchterhand-Literaturverlag/e512979.rhd" target="_blank"&gt;&#xD;
    
                    
          Verlagsseite des Buches
         
                  &#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
                  
         (Die Abbildung des Buchcovers geschieht mit Einverständnis des Verlags laut dessen Homepage und seinen Bedingungen – Stand: 27.08.2019)
         
                  &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://cdn.website-editor.net/0ee0feee450d433b8cc7458f21a0983e/dms3rep/multi/sallyrooneygespraechecover.jpg" length="49173" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Tue, 27 Aug 2019 08:54:48 GMT</pubDate>
      <author>183:768415204 (Tilman Rau)</author>
      <guid>https://www.tilmanrau.de/erschreckend-konventionell-und-altbacken</guid>
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      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/0ee0feee450d433b8cc7458f21a0983e/dms3rep/multi/sallyrooneygespraechecover.jpg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/0ee0feee450d433b8cc7458f21a0983e/dms3rep/multi/sallyrooneygespraechecover.jpg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Infotag "Literarisches Schreiben im Deutschunterricht"</title>
      <link>https://www.tilmanrau.de/infotag-literarisches-schreiben-im-deutschunterricht</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  
                  
                  
  Viele Interessierte haben sich über die nächste Staffel der Fortbildung informiert

                
                &#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/0ee0feee450d433b8cc7458f21a0983e/dms3rep/multi/infotag_06.jpg" alt="" title=""/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
                    Am 18. Oktober 2019 startet die neue Staffel der Fortbildungsreihe "Literarisches Schreiben im Deutschunterricht". Zwei Jahre lang werden sich Lehrerinnen und Lehrer dann mit dem eigenen Schreiben und der Umsetzung von Schreibprojekten in ihrer Schzule auseinandersetzen. Schwerpunkte der Fortbildung sind Lyrisches Schreiben, Szenisches Schreiben, Journalistisches Schreiben, Erzählendes Schreiben und Wort&amp;amp;Spiel/Rhapsodisches Schreiben. Die Werkstatt Journalistisches Schreiben wird von mir geleitet. Neben der Reportage stehen die Formen Essay, Rezension und Glosse im Mittelpunkt, wir beschäftigen uns aber auch mit erzählenden Formen und dem Anfertigen und Pflegen von Journalen/Tagebüchern.
  
                    
                    &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/0ee0feee450d433b8cc7458f21a0983e/dms3rep/multi/infotag_04.jpg" alt="" title=""/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
                    Fast 100 Lehrerinnen und Lehrer haben sich zum Infotag angemeldet. Trotz der tropischen Außentemperaturen von über 35 Grad sind die meisten von ihnen dann auch ins Literaturhaus gekommen. Gesehen haben sie neben der Vorstellung der einzelnen Werkstätten auch ein Podiumsgespräch zum Thema "Sprachlust Sprachlast" mit Professor Ulf Abrahem, Deutsch-Didaktiker an der Uni Bamberger sowie José F.A. Oliver, Lyriker aus Hausach im Schwarzwald. Moderiert wurde das sehr unterhaltsame und inspirierende Gespräch von Anja Brockert, Moderatorin von SWR 2. 
  
                    
                    &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/0ee0feee450d433b8cc7458f21a0983e/dms3rep/multi/infotag_05.jpg" alt="" title=""/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
                    Anmelden an der Fortbildung können sich Deutschlehrer*innen aller weiterführenden Schulen in Baden-Württemberg. Die Teilnahme am Infotag ist keine Voraussetzung. Informationen gibt es beim 
  
                    
                    &#xD;
    &lt;a href="https://www.lpz-stuttgart.de/" target="_top"&gt;&#xD;
      
                      
                      
    Literaturpädagogischen Zentrum am Literaturhaus Stuttgart
  
                    
                    &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    
                    
                    
   direkt, Interessierte können mich auch gerne über das 
  
                    
                    &#xD;
    &lt;a href="https://www.tilmanrau.de/kontakt" target="_top"&gt;&#xD;
      
                      
                      
    Kontaktformular
  
                    
                    &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    
                    
                    
   anschreiben. Zur Anmeldeseite geht's 
  
                    
                    &#xD;
    &lt;a href="https://www.lpz-stuttgart.de/fortbildung/angebot/" target="_top"&gt;&#xD;
      
                      
                      
    hier
  
                    
                    &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    
                    
                    
   (dort auf Grafik "Download Anmeldeformular" klicken).
  
                    
                    &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://cdn.website-editor.net/0ee0feee450d433b8cc7458f21a0983e/dms3rep/multi/infotag_06.jpg" length="185333" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Mon, 01 Jul 2019 05:19:19 GMT</pubDate>
      <author>183:768415204 (Tilman Rau)</author>
      <guid>https://www.tilmanrau.de/infotag-literarisches-schreiben-im-deutschunterricht</guid>
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      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/0ee0feee450d433b8cc7458f21a0983e/dms3rep/multi/infotag_06.jpg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>"Weltenschreiber" - Kooperation mit dem Goethe-Institut</title>
      <link>https://www.tilmanrau.de/weltenschreiber-kooperation-mit-dem-goethe-institut</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  
                  
         Im Herbst 2019 startet ein neues Schreibwerkstatt-Programm
        
                &#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/0ee0feee450d433b8cc7458f21a0983e/dms3rep/multi/2019-06-06_weltenschreiber_tr-dc40f991-7dbf2ef6.jpg" alt="" title=""/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
                    
          Unter Federführung des Goethe-Instituts in München finden ab Herbst Schreibwerkstätten in sieben verschiedenen Städten Ost- und Mitteleuropas statt. Beteiligt sind Riga, Warschau, Prag, Minsk, Bukarest, Kiew und Samara.
          
                    &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
                    
          Das Prinzip sieht so aus: Im Vorfeld haben sich Tandems aus Lehrer*innen vor Ort sowie deutschen Autor*innen gebildet. In Kooperation mit dem ansässigen Goethe-Institut werden Schreibwerkstätten durchgeführt, die irgendwann zwischen September 2019 und Juli 2020 stattfinden.
          
                    &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
                    
          Angesprochen sind Jugendliche aus den jeweiligen Städten, deren Muttersprache im Regelfall nicht Deutsch ist, die die Sprache aber so weit beherrschen, dass die Teilnahme an einer Schreibwerkstatt sinnvoll ist.
          
                    &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
                    
          Angedockt ist das Projekt an das "Weltenschreiber"-Programm der Robert Bosch Stiftung. Dieses Programm bestand bislang aus einer Lehrer*innenfortbildung an den drei Standorten Stuttgart, Rostock und Göttingen sowie aus Kooperationen mit je fünf Schulen in den drei Städten. Mit dem Engagement des Goethe-Instituts kommt nun also eine neue Ebene hinzu.
         
                  &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
                    
          Ich freue mich, an dem Projekt beteiligt zu sein. Ich werde die Schreibwerkstatt in Prag leiten, in Kooperation mit

                    &#xD;
    &lt;!--StartFragment--&gt;    &lt;!--StartFragment--&gt;                                  Ondřej

                    &#xD;
    &lt;!--EndFragment--&gt;    &lt;!--EndFragment--&gt;                                  Špaček, dem Leiter der Deutschfachschaft des dortigen Thomas Mann Gymnasiums.
         
                  &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
                    
          Anfang Juni haben sich alle an dem Projekt Beteiligten in Stuttgart getroffen. Im Mittelpunkt standen neben dem Kennenlernen auch die inhaltliche Ausrichtung und die Vernetzung der sieben Einzelprojekte. Schon da herrschte eine produktive Atmosphäre und eine Begeisterung, die auf ein tolles Gesamtprojekt hoffen lässt. Zwei Tage haben wir uns im engeren Kreis im Stuttgarter Literaturhaus ausgetauscht.
         
                  &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
                    
          Das Foto entstand dann beim Netzwerktreffen bei der Robert Bosch Stiftung, an dem auch Autor*innen, Lehrer*innen und Schüler*innen der anderen Projektbausteine teilnahmen.
          
                    &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
                    
          Mehr Infos gibt es auf der
          
                    &#xD;
    &lt;a href="https://www.bosch-stiftung.de/de/projekt/weltenschreiber-das-literaturvermittlungs-programm-fuer-kinder-und-jugendliche/im-detail" target="_top"&gt;&#xD;
      
                      
           Projektseite der Robert Bosch Stiftung
          
                    &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    
                    
          .
          
                    &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://cdn.website-editor.net/0ee0feee450d433b8cc7458f21a0983e/dms3rep/multi/2019-06-06_weltenschreiber_tr-dc40f991-7dbf2ef6.jpg" length="1982975" type="image/png" />
      <pubDate>Tue, 25 Jun 2019 19:36:12 GMT</pubDate>
      <author>websitebuilder@1and1.de</author>
      <guid>https://www.tilmanrau.de/weltenschreiber-kooperation-mit-dem-goethe-institut</guid>
      <g-custom:tags type="string">literaturhaus,weltenschreiber,prag,stuttgart,schreibwerkstatt</g-custom:tags>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/0ee0feee450d433b8cc7458f21a0983e/dms3rep/multi/2019-06-06_weltenschreiber_tr-dc40f991-7dbf2ef6.jpg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>"Nachrichten im Minutentakt"</title>
      <link>https://www.tilmanrau.de/nachrichten-im-minutentakt</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  
                  
                  
  Gespräch mit Bernward Loheide von der dpa im Literaturhaus Stuttgart

                
                &#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/0ee0feee450d433b8cc7458f21a0983e/dms3rep/multi/tilman_rau_loheide_03.jpg" alt="" title=""/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;!--StartFragment--&gt;    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
                      
    "Nachrichten im Minutentakt" - unter diesem Titel habe ich im Literaturhaus Stuttgart mit Bernward Loheide gesprochen. Bernward Loheide leitet das baden-württembergische Landesbüro der Deutsche Presse-Agentur (dpa). Es ging unter anderem um die Herausforderung, das Bedürfnis nach schnellen Meldungen mit dem Qualitätsanspruch zu verbinden sowie um den Wandel auf dem Zeitungs- und Medienmarkt. Es war ein spannender Abend, der auch viele interessante Einblicke in die größte deutsche Nachrichtenagentur brachte. 
  
                    
                    &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;a href="https://www.linkedin.com/feed/hashtag/?keywords=%23dpa"&gt;&#xD;
        &lt;span&gt;&#xD;
          
                          
                          
        #
        
                          
                          &#xD;
          &lt;span&gt;&#xD;
            
                            
                            
          dpa
        
                          
                          &#xD;
          &lt;/span&gt;&#xD;
        &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;a href="https://www.linkedin.com/feed/hashtag/?keywords=%23nachrichten"&gt;&#xD;
        &lt;span&gt;&#xD;
          
                          
                          
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      <pubDate>Sat, 16 Feb 2019 00:00:00 GMT</pubDate>
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